Symbol für Anliegen

Bei der Feierstunde waren die Bürgermeister Hynek Riha (Pobezovice), Gerald Reiter (Stadlern) und Birgit Höcherl (Schönsee, von rechts)) die ersten, die ihre Anliegen mit Hammerschlägen in den Wunschbaum versenkten. Bild: gl
Lokales
Schönsee
15.05.2015
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Im Landkreis erblüht ein Wunschbaum nach dem andern: "Wenn nur einer der eingebrachten Träume wahr wird, hat sich unsere Idee schon erfüllt", erklärten die Initiatoren Andi Dünne und Philipp Klein, als das nächste Exemplar am Grenzübergang in Friedrichshäng aufgerichtet wurde.

Vor dem Grenzwirtshaus Gerstmeier versammelten sich Ehrengäste und zahlreiche Zuschauer. Nach einleitenden Worten der Bürgermeisterin Birgit Höcherl (Schönsee) und Hynek Riha (Pobezovice), richtete Rektorin Maria Pfistermeister auch im Namen ihrer tschechischen Kollegin Mirca Sebestova Dankesworte an den Bauhof der Stadt. Die Mitarbeiter um Josef Haberl hatten im Vorfeld die mächtigen Birke gefällt und vor Ort aufgerichtet, das Sägewerk Baumann hatten den Stamm mittig getrennt.

Für die von den Schülern gestalteten "Wunsch-Dübel" hatte der Malerbetrieb Dietz Farbe bereitgestellt. Träume und Sehnsüchte waren auf kleinen Zetteln niedergeschrieben und im Baum untergebracht worden. Für Künstler Andi Dünne waren die zwei Hälften eines Baumstammes ein "lebendes Symbol für die verborgenen Wünsche, die sich annähern". Architekt Philipp Klein sah die Stammteile als Ausdruck von Energie, die zu einem "Wir sind" vereinigt werden kann.

Bei der Feierstunde waren die Bürgermeister Hynek Riha (Pobezovice), Birgit Höcherl (Schönsee) und Gerald Reiter (Stadlern) die ersten, die ihre Anliegen im Wunschbaum per Hammer versenkten. Es folgten Lehrkräfte, Schüler, aber auch Gäste.

Der am Grenzübergang und ehemaligen Schlagbaum in Friedrichshäng aufgestellte Wunschbaum, dokumentiert zugleich die seit 1992 bestehende Schulpartnerschaft zwischen der Zakladni Skola in Pobezovice und der Grundschule Schönsee. Er ist auch Symbol für das Projekt "Regio2015", koordiniert vom Centrum Bavaria Bohemia (CeBB) im Rahmenprogramm zur Erhebung von Pilsen als Europäische Kulturhauptstadt. Die Feierstunde wurde von Manfred Ehrenthaler und Sandro Pretschler musikalisch eingeleitet.
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