Von Kalinka bis Country Roads

Der neuformierte Gesang- und Orchesterverein TonART Waldthurn war erstmals beim Chorkonzert zu Gast und überzeugte mit seinem besonderen Liedgut.
Lokales
Schönsee
22.07.2015
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Chorgesang von und für mehrere Generationen stand auf dem Programm beim 35. Chorkonzert des Gesang- und Orchestervereins. Die Palette reichte vom Volkslied über besinnliche Chorsätzen bis hin zu rhythmischen Vorträgen und Stimmungsliedern.

Dafür sorgten die Auftritte vom Kinder- und Jugendchor, des Kirchenchors sowie eines gemischten Ensemble und des klassischen Männerchors.

Mit der irischen Volksweise "Singen ist leben" eröffneten die Männerstimmen des Veranstalters den Melodienreigen. Dies unter Leitung ihres Vorsitzenden Andreas Wirnshofer, der unter den Zuhörern besonders Stadtpfarrer Wolfgang Dietz, Bürgermeisterin Birgit Höcherl, den Weidinger Ehrenbürger und Altbürgermeister Hans Wirnshofer sowie Rektorin Maria Pfistermeister willkommen hieß. Unter den Sängern hieß er Ehrenvorsitzenden Hubert Reimer und die Ehrenmitglieder Hans Mutzbauer sowie Konrad Scharnagl willkommen.

Erstmals dabei war der Gesang- und Orchesterverein TonART Waldthurn mit Dirigent Stephan Striegl und Vorsitzendem Bernhard Unger, während der Männerchor Waldmünchen mit Josef Schuh und Manfred Groß schon öfter vertreten war. Dazu kamen aus Schönsee der Kirchenchor Sankt Wenzeslaus unter Hubert Reimer, der Kinder- und Jugendchor der Pfarrgemeinde unter Antonia Meier sowie Ursula Göllner und der Kinderchor der Grundschule, geleitet von Christine Forster. Bürgermeisterin Birgit Höcherl, selbst Mitwirkende beim Kirchenchor, würdigte die Bedeutung des Chorgesanges und hieß besonders die Jugend- und Gastchöre willkommen.

Breites Repertoire

Die Gastgeber setzten mit dem Volkslied "Zu Regensburg auf der Kirchturmspitz", sowie "Veronika der Lenz ist da" das Programm fort. "Ich will euch begrüßen" sang der Kinderchor und ließ das Regenlied "Wir denken nicht daran" sowie den "Schildkrötentanz" und einen Canon folgen, wobei sie recht selbstbewusst auftraten. Dies tat auch der Jugend- und Schulchor mit "Willkommen liebe Leute", "Wenn ein Tag beginnt" und "Echt elefantisch".

Der Männerchor Waldmünchen brachte das "Brunnen- und Jägerlied" sowie "De Boarische Ruah" zum Vortrag, während der neuformierte Gesang- und Orchesterverein TonART Waldthurn mit "Alles auf der Welt hat seinen Sinn", "Blowing in the wind" und "I'm walking" eine aktuelle Liedfolge präsentierte. Nach dem Vortag des Kirchenchores von "Ich danke meinem Gott", dem Hymnus "Klänge der Freude" und dem Festchor "Freut euch alle" ging es in eine Pause, bei der die Besucher eine Bewirtung nutzen konnten.

Danach war es wieder der Waldmünchener Männerchor der mit "Waldandacht", "Zwölf Räuber" und "Abendglocken" an altbekanntes Liedgut erinnerte. "Perlen des Glaubens" sang danach der Kirchenchor, sowie gemeinsam mit den Besuchern "Country Roads" und schließlich mit dem Jugendchor "Geh aus mein Herz und suche Freud" sowie "Mein Mund der singet". Bei "Weit, weit weg" (Hubert von Goisern), "Ich wollte nie erwachsen sein" und "Lollipop" bewiesen die überwiegend mit Damen besetzten Waldthurner ihr besonderes Repertoire.

Geschenke überreicht

Mit dem klassischen "Ungarischen Tanz Nr. 5", der Volksweise "Kalinka" und dem "Wolgalied", bei dem besonders Alois Hammerer als Solist brillierte, beschlossen die Männerstimmen des Veranstalters das offizielle Programm. Den Dankesworten und einer Aufmerksamkeit an die Leiter und Vorsitzenden der Gastchöre sowie die Begleiterinnen am Klavier folgte ein gemütliches Beisammensein.
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