Zukunft braucht Menschlichkeit

Ehrungen: die beiden anwesenden Jubilare Willibald Nesner und Georg Merdan (mit Urkunden von rechts), dazu Bürgermeisterin Birgit Höcherl, stellvertretender VdK-Kreisvorsitzender Rudolf Stegerer, zweiter Vorsitzender Alfred Drachsler und der geehrte Sammler Helmut Stoiber. Bild: gl
Lokales
Schönsee
22.12.2014
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Bei der Adventfeier des VdK-Ortsverbandes stand auch die Ehrung langjähriger Mitglieder an. Die Mitgliederzahl ist von 183 auf 186 angestiegen. Im Blickpunkt des VdK befinden sich derzeit die Pflegepolitik, die Einrichtungen und die Rentenanpassung.

Die derzeit 186 Mitglieder des VdK-Ortsverbands waren zu einer Advents- und Weihnachtsfeier in den Gasthof Haberl eingeladen. Stellvertretender Kreisvorsitzenden Rudolf Stegerer gab wichtige Informationen; zudem wurden langjährige und treue Mitglieder geehrt.

Vorsitzender Willibald Nesner hieß besonders Bürgermeisterin Birgit Höcherl sowie seinen Stellvertreter Alfred Drachsler unter den Mitgliedern willkommen. Dem Gedenken an die Verstorbenen Christian Pemsl, Karl Hofbauer, Richard Dietl und Hans Zach folgte die Feststellung, dass die Zahl der Mitglieder von 183 auf 186 angestiegen ist. Anwesend war auch der 94-jährige Johann Süß als ältestes Mitglied; insgesamt 18 von ihnen wurde zu markanten Geburtstagen gratuliert.

Dank für Engagement

Nach einigen Ausfällen haben sich neben ihm Maria Kraus und Helmut Stoiber bei der Sammelaktion zur Verfügung gestellt und mit 1 170 Euro ein respektables Ergebnis erzielt. Nesner wies noch auf die Möglichkeit fachgerechter Beratung bei den monatlichen Sprechtagen im Gasthof Haberl hin. In ihrem Grußwort dankte Bürgermeisterin den örtlichen und überörtlichen Führungskräften für das soziale Engagement als Ansporn für die derzeit im Schönseer Land im Aufbau befindliche Nachbarschaftshilfe. Rudolf Stegerer leitete mit einem sinnigen Dichterwort über "genutzte Tage" zu seinem Referat über. Das Motto "Zukunft braucht Menschlichkeit" des VdK könne auch durch gute Werke verwirklicht werden.

Ein Verdienst sei auch das selbstlose Wirken der etwa 20 000 ehrenamtlichen Mitarbeiter, die oft hinter den Kulissen den Menschen durch Beratung bei den Nöten des täglichen Lebens helfen. Die Ortsverbände fungieren dabei oft als Anlaufstelle; auch beim Kreisverband wird immer am Mittwoch von 14 bis 16 Uhr beraten.

Respekt gelte auch den seit 1947 tätigen ehrenamtlichen Sammlern bei "Helft Wunder heilen"; das Geld kommt Menschen zugute, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Wenn bundesweit 1,7 Millionen und im Stammland Bayern 645 000 Menschen eine VdK-Mitgliedskarte haben, spreche das für sich und die Durchsetzungskraft bei den Gesetzgebern.

Erfolg "Mütterrente"

Als Erfolg stellte Stegerer die Mütterrente heraus. Der VdK habe die Ungerechtigkeiten angeprangert, wie auch die Altersarmut vieler Mütter. Derzeit befinden sich die Pflegepolitik, die Einrichtungen und auch die Rentenanpassung im Blickfeld. Niemand soll, wenn er krank ist, Angst vor dem sozialen Abstieg haben.

Nach dem Punkt Ehrungen sorgten sinnige Geschichten, insbesondere zur Advents- und Weihnachtszeit neben entsprechender Bewirtung für Kurzweil.
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