Bauvoranfrage der Nature Community: Stellungnahme der Stadtratsfraktionen zur Reaktion der FWG Schönsee
"Ziele und Pläne im Vorfeld diskutiert"

Politik
Schönsee
31.01.2015
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Zur Beratung der Bauvoranfrage der Nature Community im Stadtrat Schönsee und zur Reaktion der Freien Wählergemeinschaft Schönsee in der gestrigen Ausgabe "FWG wollte Zeichen setzen", erreichte die Redaktion nun eine Stellungnahme der CSU-Fraktion, der Freien Wählergruppe Schönsee-Ost, der SPD, der Freien Wählergemeinschaft Gaisthal-Rackenthal und der Bürgermeisterin Birgit Höcherl.

Nachdem der Antrag der Nature Community bereits im Dezember 2014 im Stadtrat besprochen wurde und am 20. Januar die Nature Community den Stadtrat über sich und ihr Vorhaben informierte, wurde die Bauvoranfrage in der Sitzung am 27. Januar behandelt (siehe Artikel in der Ausgabe vom 29. Januar).

"In der Diskussion zu diesem Tagesordnungspunkt brachte die Bürgermeisterin berechtigterweise ihre Verwunderung zum Ausdruck, warum die Räte der FWG nicht bereits bei der Zusammenkunft mit den Vertretern der Nature Community im Hotel St. Hubertus ihre Bedenken geäußert haben. Im Gegenteil, wie alle anderen Stadträte auch, war sie erstaunt weil sich doch besonders die Räte der FWG Schönsee in dem vorausgegangenen Treffen sehr positiv (euphorisch) über die Pläne der Nature Community geäußert hatten und diese in Schönsee herzlich willkommen geheißen haben", heißt es in der Stellungnahme. Der gesamte Stadtrat habe sich daraufhin entschieden, den Antrag in der Sitzung zu behandeln. "Dort war allein über das gemeindliche Einvernehmen zu einer Nutzungsänderung zu entscheiden. Da diese baurechtlich zulässig ist, war es auch nicht möglich, das Einvernehmen zu verweigern."

Bereits in der Sitzung am 9. Dezember 2014 seien die Räte über die Bauvoranfrage der Nature Community eG informiert und in der Sitzung vom 16. Dezember sei bereits über die Internetseite, die Ziele und Pläne diskutiert worden. Der Sprecher der CSU-Fraktion, Hans Schieber, merkt noch an, dass die Aussage von Thomas Schiller, er hätte ihn "bereits im Vorfeld über das Abstimmungsverhalten der FWG bezüglich der Bauvoranfrage der Nature Community in Kenntnis gesetzt", nicht den Tatsachen entspricht.

Hans Schieber sei am 26. Januar von Schiller lediglich informiert worden, dass er nun Bedenken habe und dieses Thema im Vorfeld intern mit seinen Fraktionskollegen noch einmal besprechen werde.
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