Bei Versammlung der „FWG Schönsee und Umgebung“ bisherige Arbeit beleuchtet
Gute Anregungen für Arbeit im Stadtrat

Politik
Schönsee
03.03.2016
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Stadtrat Thomas Schiller machte bei der Versammlung der "FWG Schönsee und Umgebung" (wir berichteten) allerdings auch deutlich, dass der FWG durch die Sitzverteilung im Stadtrat klare Grenzen gesetzt sind. Sie befinde sich in der Oppositionsrolle und die Regierungs-Koalition aus CSU und den Stadträten aus Gaisthal setze ihre Interessen mit ihrer Mehrheit durch.

Als Beispiel nannte er die konstituierenden Sitzung. Die FWG-Fraktion habe den zweiten Bürgermeister Josef Irlbacher aufgrund seines sehr guten Wahlergebnisses mitgewählt. Daher hätte die FWG erwartet, dass auch bei der folgenden Wahl des dritten Bürgermeisters der Wählerwille abgebildet wird. Der Wähler habe eindeutig gewollt, dass Andreas Hopfner Verantwortung übernehme. Er hatte nämlich die mit Abstand meisten Stimmen erhalten. Gewählt hat der Stadtrat aber dann mit 10:5 Stimmen gerade den Stadtrat, der mit Abstand am wenigsten Wählerstimmen erhalten hat. Schillers Meinung dazu: "Da wurde eine große Chance verpasst, den Wählerwillen zu entsprechen und die drei Stadträte mit dem klar meisten Wählerstimmen in die Ämter mit Verantwortung zu wählen." Stadtrat Andreas Hopfner ging auch auf die Breitbandversorgung ein. Er zeigte auf, wie eine Anregung der FWG dem Steuerzahler 200 000 Euro gespart habe.

Er habe darauf hingewiesen, Lindau und Polster statt über eine Leitung entlang der Eslarner Straße besser über die Gradlhöhe zu erschließen, da dies der wesentlich kürzere Weg ist. Die daraufhin abgeänderte Ausschreibung sei um 200 000 Euro geringer gewesen. Hopfner bemerkte, dass die Bürgermeisterin diesen Erfolg der FWG offensichtlich nicht habe zugestehen wollen - dass seine Anregung verwirklicht wurde, habe die FWG eher zufällig erfahren. Während Hopfner noch kurz auf die geplante Sanierung der Pfarrgasse und die Änderungen bei der Erhebung von Straßenerschließungsbeiträgen einging, referierte Stadtrat Peter Pfaffl über weitere Aufgaben, welche die Stadt Schönsee in den nächsten Jahren zu bewältigen habe. Er nannte Sanierung des Kindergartens, des Abwasser- und Wassernetzes sowie der Turnhalle und der ehemaligen Hauptschule. "Die Stadträte der FWG erhielten gute Anregungen für die Arbeit im kommunalen Parlament", heißt es in der Pressemittelung.
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