Heimat für Zukunft fit machen

Ortsvorsitzende Birgit Höcherl (links) und MdB Karl Holmeier (rechts) überreichten Mitgliedern für ihre langjährige Treue zum CSU-Ortsverband die Urkunden, wozu auch die stellvertretenden Vorsitzenden Martin Paa, Nobert Veitenhansl und Hans Schieber (hintere Reihe von links) gratulierten. Bild: mmj
Politik
Schönsee
31.05.2016
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Gemeinde- und Bundespolitik kamen bei der CSU-Ortshauptversammlung in Schönsee nicht zu kurz. Auch eine Ehrung für langjährige Mitglieder stand auf der Tagesordnung. Neu war eine Information zum Ausbau der Staatsstraße.

Zu Beginn der Ortshauptversammlung gedachten die Mitglieder des CSU-Ortsverbandes der verstorbenen Mitglieder Alfred Drachsler und Hans Reichenberger. In ihrem Rückblick erwähnte Vorsitzende Birgit Höcherl die gemeinsame Diskussionsrunde mit den Stadträten und den Kandidaten zur Kommunalwahl 2014. Die Beteiligung am Ferienprogramm der Stadt fand wieder großes Echo, ebenso das traditionelle Gansauskarten im November. Mitgliedern wurde zu besonderen Geburtstagen gratuliert.

In der letzten Vorstandssitzung wurde ein Dämmerschoppen mit Landrat Thomas Ebeling auf Mittwoch, 15. Juni, im Gasthof Gerstmeier festgelegt. Zu einer Gesprächsrunde mit der Jugend lädt der Ortsverband im kommenden Herbst ein. Zum Thema "Wie stelle ich mir meine Heimat in 10 Jahren vor" wünscht sich die CSU Vorschläge aus den Reihen der jüngeren Bürger. Bei den in der Gemeinde anstehenden Projekten, so Birgit Höcherl, wird als Maßnahme der einfachen Dorferneuerung der Baubeginn in der Ortsmitte in Dietersdorf in der zweiten Augusthälfte starten. Der Ausbau der Pfarrgasse steht auf dem Plan, ebenso der Abbruch des alten Schulhauses und anschließend die Gestaltung dieser Fläche nach städtebaulichen Gesichtspunkten.

Zur Arbeit im Stadtrat


Das Moorbadgelände mit Verlegung des Spielplatzes soll zu einer Freizeitanlage werden. Ein Ziel ist es den leerstehenden Teil der Hauptschule einer neuen Nutzung zuzuführen. Hohe Priorität, so die Vorsitzende, habe der Ausbau der Staatsstraße 2159. Der Planfeststellungsbeschluss soll nach Aussage der Regierung noch in diesem Jahr erfolgen. Anstehende Maßnahmen seien oft nur realisierbar, weil die Stadt wirtschaftlich gut dastehe. Sie dankte dabei allen Gewerbetreibenden für ihr Engagement, aber auch den Vereinen, ihren Mitgliedern und allen, die sich für das Gemeinwohl einbringen. Als Bürgermeisterin erwähnte sie die alles andere als einfache Situation im Stadtrat und forderte eine konstruktive Arbeit in diesem Gremium. Klar distanzierte sie sich von verschiedenen Darstellungen der Gemeindepolitik im Internet.

Einen breiten Bogen über die Steuer-, Agrar- und Wirtschaftspolitik spannte Bundestagsabgeordneter Karl Holmeier, dem die Vorsitzende für die Zusammenarbeit dankte, in seinem Grußwort. Ein schuldenfreier Haushalt sei durch die guten Steuereinnahmen möglich. Hinsichtlich der desaströsen Fleisch- und Milchpreise muss, so Holmeier, den Landwirten geholfen werden. Die Energiewende bezeichnete er als schwieriger als vorgesehen. Vorrang habe aber immer die Sicherheit der Energieversorgung. Die Asylpolitik sehe er als eine Herausforderung für ganz Europa, aber ein starkes Europa bleibe für ihn ein Garant für Stabilität.

Bei der Wahl der Delegierten und Ersatzdelegierten in die besondere Kreisvertreterversammlung wurden Michael Ebnet, Birgit Höcherl und Hans Schieber sowie als Ersatzleute Martin Paa, Michael Pfistermeister und Norbert Veitenhansl gewählt.

Einladung für Herbst


Die Hauptversammlung war für den CSU-Ortsverband Anlass, langjährige Mitglieder zu ehren. Die vorbereiteten Urkunden konnten von Vorsitzender Birgit Höcherl und MdB Karl Holmeier die anwesenden Jubilare (siehe Kasten) in Empfang nehmen. Die interessanten Ausführungen des Bundestagsabgeordneten nahmen die Anwesenden zum Anlass, Karl Holmeier nach Schönsee zu einer Versammlung einzuladen. Gerne will er im Herbst aktuelle Themen der Bundespolitik vorstellen und mit den Bürgern diskutieren.

EhrungFolgende treue Mitglieder des CSU-Ortsverbandes wurden ausgezeichnet. Für 15 Jahre: Claudia Fakler, Günther Hansowitz, Reinhard Kreuzer. Für 20 Jahre: Hans Korte, Josef Kreuzer, Hans Zach. Für 25 Jahre: Willi Irlbacher. 35 Jahre: Gerhard Hecker, Hermann Paa, Georg Romeder. (mmj)
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