ADAC-Team weist Schüler auf Gefahren im Verkehr hin
Sichtkontakt schützt vor „Todeswinkel“

Damit der Tote Winkel im Straßen- und Schulbusverkehr nicht zu einem "Todeswinkel" wird, sensibilisierte Hanna Bayn mit Kollegin Franziska Hebecker vom ADAC Nordbayern an der Bushaltestelle auf dem Schulparkplatz die Grundschüler mit Klassenlehrerin Christine Forster (hinten von links). Bild: gl
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Schönsee
13.05.2016
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(gl) Der berüchtigte Tote Winkel im Straßenverkehr kann im schlimmsten Fall zum "Todeswinkel" werden. Besonders Kinder können auf dem Schulweg von dieser Schwachstelle betroffen sein. Um diese Gefahr zu mindern, bietet der ADAC Nordbayern an den Grundschulen Informationsveranstaltungen an. So auch an der Grundschule Schönsee.

An der Bushaltestelle auf dem Schulparkplatz war es Franziska Hebecker mit Kollegin Hanna Bayn vom ADAC, die eine solche Gefahrenquelle zunächst für die Drittklässler recht anschaulich vermittelte. Als Anschauungsobjekt diente ein Schulbus. Die Experten zeigten viele Stellen und Situationen im Umfeld des Busses, die vom Fahrer nicht einkalkuliert werden können.

Zunächst erklärte Franziska Hebecker den Schülern in Anwesenheit der Klassenlehrerin Christine Forster die allgemeinen Gefahren im Straßenverkehr, insbesondere wenn Fahrzeuge nach rechts abbiegen wollen. Radfahrer oder Fußgänger würden häufig übersehen und auch im Rückspiegel nicht entdeckt. Dann durften die Schüler selbst Stellen markieren, die für den Busfahrer beim Blick in den Rückspiegel nicht sichtbar sind. "Wichtig ist immer der Sichtkontakt zum Fahrer", mahnten die Fachleute. Das wurde dann auch gleich in der Praxis überprüft, bevor die Viertklässler beim ADAC-Team zur Unterrichtsstunde antraten.
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