„BB“ gefällt dem Minister

Minister Dr. Ludwig Spaenle (Zweiter von links) ließ sich gerne von Trägervereinsvorsitzender Irene Träxler, Zweiten Bürgermeister Josef Irlbacher und CeBB-Leiter Hans Eibauer durch das CeBB führen. Bild: eib
Vermischtes
Schönsee
07.08.2016
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Die griffige Abkürzung "BB" - Bayern Böhmen - hat für den Gast einen gewissen Charme. "Das ist ein Markenzeichen, das vom Centrum Bavaria Bohemia in Schönsee mit großem Engagement mit Leben gefüllt wird," sagte Bayerns Kultur-, Bildungs- und Wissenschaftsminister Dr. Ludwig Spaenle. Er löste auf seiner Sommertour ein Versprechen ein.

Der Minister hatte zugesagt, im Jubiläumsjahr das Centrum Bavaria Bohemia (CeBB) zu besuchen. Trägervereinsvorsitzende Irene Träxler, Zweiter Bürgermeister Josef Irlbacher und CeBB-Leiter Hans Eibauer begrüßten Dr. Spaenle mit seiner Frau und führten durch das ehemalige Kommunbräuhaus. Beeindruckt zeigte sich der Minister von der langen und schließlich erfolgreichen Suche der Stadt nach einer überregionalen Nutzung für das Baudenkmal. 2006 eröffnete die grenzüberschreitende Kulturdrehscheibe, die sich in den letzten Jahren mit der Umsetzung der bayerischen Beiträge für das Kulturhauptstadtprogramm Pilsen 2015 und der Koordination des Begleitprogramms der diesjährigen bayerisch-tschechischen Landesausstellung Karl IV. einen guten Namen erarbeitet hat.

Der Rundgang im CeBB führte in das ehemalige Sudhaus in der historischen Gewölbehalle. Sie ist derzeit Ort der Sommerausstellung des CeBB mit großartigen Fotos unter dem Titel "Fotografische Begegnung mit dem Nachbarland" und über 80 Aufnahmen einer Fotosafari, die Schüler von acht partnerschaftlich verbundenen Schulen bei Besuchen im Nachbarland schossen. Natürlich ließ sich Dr. Spaenle einen orangen Punkt geben und klebte ihn zu dem Foto der Fotosafari, das ihm spontan am besten gefiel. Ein Foto der Mittelschule Neunburg v.W. und der Partnerschule in Pobežovice hat die Gunst des Ministers in der Publikumsabstimmung bekommen.

Beeindruckt zeigte sich Staatsminister Dr. Spaenle im Info-Raum des CeBB von dem riesigen Angebot an Infos zu Kultur und Tourismus im Grenzraum. "Da darf keiner sagen, in den ländlichen Regionen Bayerns sei wenig los. Das Gegenteil ist der Fall. Die Flyer, Prospekte und Plakate sind das Spiegelbild der großartigen Aktivitäten von Kultureinrichtungen, Initiativen, Vereinen und Kommunen auf bayerischer und tschechischer Seite" kommentierte der Minister anerkennend. Das Thema grenzüberschreitende Zusammenarbeit Bayern-Tschechien sei ein wichtiges Anliegen der bayerischen Staatsregierung. Minister Dr. Ludwig Spaenle und sein tschechischer Kollege Daniel Herman unterzeichneten Anfang Mai 2015 eine gemeinsame Absichtserklärung zur kulturellen Zusammenarbeit auf vielen Ebenen.

Nägel mit Köpfen machen


Die Umsetzung des Memorandums und welche Rolle das CeBB dabei spielen könnte, stand im Mittelpunkt des nach dem Rundgang geführten Gesprächs. Vier Institutionen - die Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, die Repräsentanz des Freistaats Bayern in Prag und das CeBB stimmten sich Anfang August bei einem Treffen ab und sagten dem Minister zu, sich zu engagieren und grenzüberschreitend interessierte Kultur-Akteure zu beraten. "Das Angebot gefällt mir, da machen wir noch heuer Nägel mit Köpfen" ließ der Minister die Gesprächspartner wissen. Bereits im Herbst will Dr. Spaenle Details vereinbaren. "Und ich liefere das Türschild aus Glas für das CeBB" gab Zweiter Bürgermeister Josef Irlbacher als Glas-Fachmann eine spontane Zusage.

Da darf keiner sagen, in den ländlichen Regionen Bayerns sei wenig los. Das Gegenteil ist der Fall.Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle
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