Feuerwehr-Senioren erkunden Herstellung von Baustoff
Vom Steinbruch in den Zementsack

Vermischtes
Schönsee
07.07.2016
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Die Besichtigung des Zementwerkes in Burglengenfeld der Heidelberg Cement AG stand auf dem Programm der Feuerwehr-Senioren - doch für die große Kipperschaufel war die Gruppe doch zu groß. Alle zeigten sich von der Dimension der Betriebsgebäude und der technischen Anlagen beeindruckt.

Diplom-Ingenieur Erik Erkens und Techniker Klaus Kugler empfingen die Besucher aus dem Schönseer Land. Mit einem Filmbeitrag gab es für sie zur Einstimmung in die Betriebsführung und die Herstellung von Zement die ersten Eindrücke. Kalk-, Mergelgestein und Ton, die wichtigsten Baustoffe für die Herstellung von Zement, werden auf dem angrenzenden Steinbruch gewonnen. Muldenkipper transportieren das Material zu den Brecheranlagen, die es zu Schotter zerkleinern. Ein weiterer Schritt folgt nach dem Trocknen durch Ofengase mit der Zwischenlagerung des mehlfeinen Materials. In der Drehofen-Anlage entsteht beim Brennen bei einer Temperatur von 1450 Grad der Zementklinker. Unter Beigabe von verschiedenen Zuschlagsstoffen folgt mit dem Mahlen dieser Klinker der letzte Prozess für die Herstellung des fertigen Zements, der dann in Silozügen oder Säcken zu seinem Bestimmungsort transportiert werden kann. Einstimmiger Tenor aller war, dass man bei den nächsten Arbeiten mit dem Baustoff Zement sich auch die notwendigen Schritte für dessen Produktion wieder vor Augen führen sollte. Die nächste Betriebsbesichtigung hat die Seniorengruppe der Feuerwehr bereits geplant. Am Dienstag, 19. Juli, steht ein Besuch im Werk von Huek-Folien in Pirk bei Weiden an. Anmeldung bei Hans Aschka unter Telefon 09674/1217 oder 0160/6805637 sind bereits möglich.
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