Förderlehrerin Beatrix Lindberg geht in den Ruhestand
Abschied nach 39 Jahren

Ein Ehrenplatz in der Aula war für Beatrix Lindberg beim Liedvortrag der Schulkinder vorbereitet. Bild: mmj
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Schönsee
22.02.2016
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Schulleitung, Lehrerkollegium, Kinder und Ehrengäste verabschiedeten Förderlehrerin Beatrix Lindberg aus ihrem Berufsleben. Auch Zwerge und ein Jongleur waren in der Aula der Schule dabei.

Mit dem Kopftheater "Warum" von der "Arbeitsgemeinschaft Schulspiel" begann die Feierstunde in der Aula der Schule und mit Lied und Tanz stimmten Schulkinder auf die Verabschiedung von Beatrix Lindberg ein.

Rektorin Maria Pfistermeister blickte auf das Berufsleben von Beatrix Lindberg zurück, das an der Schule in Winklarn begann. Im September 2009 wurde Schönsee Lindbergs Stammschule. Die erfahrene Förderlehrerin konnte ihr fachliches Wissen immer nutzen und mit individualisierenden Maßnahmen Schüler fördern und in ihrem Lernen unterstützen. In der Kooperation zwischen Grundschule und Kindergarten bereitete Lindberg die Vorschulkinder auf den Eintritt in die Schule vor. Pfistermeister hob auch Lindbergs Verantwortlichkeit für die Schulbücherei, Lehr- und Lernmittel hervor.

Beliebt und geachtet


Schüler fühlten sich auch mit kleinen Wehwehchen bei der scheidenden Lehrerin gut aufgehoben. Die Schule profitierte von Lindbergs Berechtigung, Schwimmunterricht zu erteilen und mit der "Arbeitsgemeinschaft Schulspiel" weckte sie bei den Kindern großes Interesse zum Mitmachen. Die Teilnahme beim gespielten Adventskalender war da selbstverständlich und die Inszenierung "Schneewittchen und die 7 Zwerge", ein deutsch-tschechisches Märchenspiel, war in Zusammenarbeit mit Mirka Sebestova von der Partnerschule in Pobezovice und der Stadt Schönsee ein Riesenerfolg.

Beatrix Lindberg habe ihre pädagogische Verantwortung für die Schüler immer pflichtbewusst wahrgenommen, im Kollegenkreis wurde sie als kooperative und hilfsbereite Kollegin geschätzt, so die Rektorin. VG-Vorsitzende und Bürgermeisterin Birgit Höcherl hat Beatrix Lindberg als eine Person kennengelernt, die sich von einer Sache begeistern lasse und diese Begeisterung auch weitergeben kann. Für Mirka Sebestova ist sie zu einer Freundin geworden.

Elternbeiratsvorsitzende Stefanie Baumann hob die ausgezeichnete Zusammenarbeit hervor. Mit Lied, Theater, Tanz und Gesang verabschiedeten sich die Schüler der einzelnen Klassen mit ihren Lehrerinnen. Fachoberlehrer Fritz Schwarz war als Geschicklichkeitskünstler aktiv und trug mit seinem Jongleurprogramm zur Unterhaltung bei. Mit einem Lied richtete das Lehrerkollegium den Wunsch an die scheidende Kollegin, sich wieder sehen zu lassen.

Einstieg in Winklarn


Beatrix Lindberg erinnerte an ihren Einstieg in Winklarn, einer Schule mit damals 500 Kindern und Klassenstärken mit bis zu 40 Schülern. An der Ausbildung von Schülergruppen in Erste Hilfe und der Förderung zahlreicher Schauspieltalente arbeitete sie gerne. Sie erwähnte ihren späteren Einsatz in Thanstein und mit der Stelle in Neunburg vergrößerte sich der Arbeitsradius. Dort und anschließend in Oberviechtach machte sie den Nachwuchs an Kindergärten für die Schule fit. In Schönsee war sie gerne und für sie vergingen die 39 Jahre im Berufsleben wie im Flug.

Sie dankte Bürgermeisterin Birgit Höcherl für die Zusammenarbeit, ebenso Stefanie Baumann und Inge Horn vom Elternbeirat. Die Zusammenarbeit mit Schulleiterin Maria Pfistermeister und deren Vorgängerin Maria Reimer war von Beginn an von Menschlichkeit und Geradlinigkeit geprägt. Auf ihre Kolleginnen und Kollegen war immer Verlass, zusammen waren sie, so Beatrix Lindberg, "ein unschlagbares Team". Pfarrer Wolfgang Dietz und Gemeindereferentin Antonia Meier dankte sie für unvergessliche Gottesdienste und schöne Gespräche. Dankesworte richtete sie auch an Sekretärin Olga Uhlemann, Hausmeister Bernhard Treiber, Lesepatin Lisbeth Balk und Klöppellehrerin Monika Gebhard.
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