Hilfskonvoi auf dem Weg in die Ukraine
Betten und Rollatoren für Rivne

Mehrere Tonnen Hilfsgüter wurden in den Lkw verladen, der sich bereits wenige Stunden später auf den Weg in die Ukraine machte. Die Mitglieder packten fleißig mit an. Bild: frd
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Schönsee
12.09.2016
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Ein Konvoi aus der Oberpfalz hat sich auf den Weg in die Ukraine gemacht. Die Ladung: Tonnenweise Hilfsgüter, darunter Betten und Krankenstühle, die für eine Sozialstation sowie ein Obdachlosen- und ein Kinderheim gedacht sind.

Erneut hat der Verein "Humanitäre Hilfe für die Ukraine aus Bayern", unter der Führung des Vorsitzenden Anton Grauvogl, einen weiten Weg auf sich genommen. Ehe sich der Transporter am vergangenen Donnerstag auf den über 20-stündigen Weg machte, packten die ehrenamtlichen Helfer beim Verladen mit an.

Bereit seit Monaten hatten hilfsbereite Bürger tonnenweise Güter angeliefert, die dann durch die Mitglieder des Ukrainehilfevereins registriert und verpackt wurden. Für die Aufbewahrung und Lagerung stellt die Firma Irlbacher Blickpunkt Glas dem Verein schon seit längerer Zeit kostenlos eine Garage zur Verfügung.

Bei diesem Transport wurde der Hilfsverein besonders vom Sanitätshaus Hellbach aus Amberg unterstützt; von dort gehen zahlreiche Betten, Krankenstühle, Rollatoren und weitere Hilfsmittel für alte und behinderte Menschen mit auf die Reise. Gerade diese Güter sind in der Ukraine Mangelware und werden dringend benötigt.

Einige Stunden waren für das Verladen des riesigen Transportfahrzeuges nötig. Beim Verladen musste bereits wieder ans Entladen gedacht werden, da zunächst eine Sozialstation, im Anschluss ein Heim für Obdachlose und am Ende ein Heim für Straßenkinder angefahren wird und auch in dieser Reihenfolge entladen werden muss.

Gedenken für Soldaten


Während der Transporter sich noch am Donnerstag auf den Weg in die Stadt Rivne (nordwestliche Ukraine) machte, fuhren die insgesamt sieben Helfer erst einen Tag später los. Sie hofften, dass sie diesmal an den Grenzen nicht allzu lange warten müssen. Unterwegs wird auch wieder der deutsche Soldatenfriedhof in Broniki besucht, bei der Hin- und Rückreise ist jeweils eine Übernachtung in Polen eingeplant. Die Helfer werden am Freitag, 16. September, in der Heimat zurück erwartet.
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