Jäger der Kreisgruppe informieren Grundschüler über Natur und Tierwelt
Auf Pirsch durch den Lehrplan

Kreisgruppenvorsitzender Alexander Flierl und Jäger Alois Hanauer (von links) mussten den wissbegierigen Grundschülern viele Fragen beantworten. An vier Stationen erläuterten die Weidmänner ihre Aufgaben. Bilder: gl (2)
Vermischtes
Schönsee
25.04.2016
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Kräftige Hornstöße und lautes Hundegebell erfüllten die Aula: Für einen Tag stand der Unterricht an der Grundschule Schönsee ganz im Zeichen des edlen Weidwerks. Die Jäger der Kreisgruppe Oberviechtach nahmen die Schüler auf einen Streifzug durch Natur und Tierwelt mit.

Den Aufbau der jährlichen Trophäenschau (Bericht folgt) nutzten die Jäger um Vorsitzenden Alexander Flierl, um die Buben und Mädchen über ihre Aufgaben und Tätigkeiten zu informieren. Die Vertreter der Kreisgruppe Oberviechtach im Bayerischen Jagdverband hatten dazu vier Stationen aufgebaut, um den interessierten Schülergruppen alles ausführlich zu erläutern.

Vierbeiniger Gefährte


Musikalisch eröffnete eine Gruppe Jagdhornbläser diesen Aktionstag, ehe für die Schulleitung Birgit Enders die Jäger um Vorsitzenden und Landtagsabgeordneten Alexander Flierl willkommen hieß. Dieser freute sich über die Möglichkeit, den Schülern das Aufgabenfeld der Jäger für die Natur und Tierwelt vorstellen und über das Leben in Flur und Wald informieren zu können. Den Hund als wichtigsten Gefährten des Jägers stellte Mark Liebermann im Außenbereich der Schule in den Mittelpunkt. Er beschrieb die Aufzucht der Tiere, die verschiedenen Rassen und die Bedeutung einer einfühlsamen Dressur, damit die Vierbeiner später ihre Aufgaben an der Seite der Jäger erfüllen können. Ebenfalls im Außenbereich rückten der pensionierte Forstmann Wolfgang Bartsch und Elmar Reineke verschiedene Pflanzen- und Baumarten in den Blickpunkt und erläuterten deren Funktion im Ökosystem.

Begegnung mit Tierwelt


Im Schulgebäude widmete sich Alois Hanauer der Beobachtung der Tierwelt: Dafür hatte er einen getarnten Beobachtungsplatz aufgebaut, er zeigte verschiedene Ferngläser sowie Gegenstände, mit denen Tierstimmen imitiert werden können. Auch verschiedene Jagdwaffen gab es zu sehen, mit denen die Jäger ihre Aufgabe zur Regulierung der Tierbestände wahrnehmen können. Welche Tiere den Jägern auf ihren Pirschgängen begegnen, erläuterte Stephan Vogl, der ansonsten die Bläsergruppe leitet. Dafür hatte er eine Vielzahl an Tierpräparaten mitgebracht. Da viele der erlegten Tiere als begehrtes Wildbret in der Küche und auf den Tellern landen, bot er auch die Möglichkeit einer Wurst-Kostprobe an.

Zum Abschluss durften die Buben und Mädchen bereits die Trophäen der Hegeschau begutachten. Beim Anblick der mächtigen Hirschgeweihe oder der respekteinflößenden Keiler-Zähne machten viele Kinder große Augen. Zusätzlich wurde mit verteiltem Bildmaterial über den vielfältigen Lebensraum in Wald und Flur informiert.
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