Jahresversammlung der Jagdgenossenschaft Dietersdorf
Geld für Kirche und Wegebau

Vermischtes
Schönsee
15.03.2016
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Die Jahresversammlung der Jagdgenossenschaft im Gasthof "Waldblick" war auch heuer in ein richtiges Dorffest eingebunden, zu dem die Jagdpächter Michael Ebnet senior und junior mit Bewirtung und Unterhaltung eingeladen hatten. Dazu gehörte zum Auftakt die Einstimmung mit dem "Eichenlaub-Marsch" durch die "Dietersdorfer Altmusikanten" bei denen die Pächter selbst instrumental und organisatorisch mitwirken.

Jagdvorsteher Andreas Kulzer hieß vor seinem Bericht besonders die Pächter, den Schönseer Jagdvorsteher Josef Haberl, Vertreter der Ortsvereine und besonders die Grundbesitzer willkommen. Er berichtete, dass hinsichtlich der Jagdflächen am Eulenberg, die künftig vom Staat bejagt werden, Ruhe eingekehrt ist. Die Jagdgrenzen, wie sie in einem Schreiben des Landratsamtes festgelegt sind, weichen somit außergewöhnlich von der Gemeindeflur ab. Andreas Kulzer berichtet noch von einer Informationsversammlung des Bauernverbandes in Lukahammer und der Hegeschau in Schönsee. Das forstwirtschaftliche Gutachten ergab, dass der dreijährige Abschussplan beibehalten werden kann. Hinsichtlich Fütterung gab es eine Beratung durch den Jagdberater.

Zur Verwendung des Jagdpachts beantragte Willibald Kulzer, der Vorsitzende des Fördervereins Dorfkirche, einen Zuschuss von 500 Euro zu den gestiegenen Renovierungskosten für zwei Figuren, die am 26. Juni im Rahmen des 125-jährigen Kirchenjubiläums geweiht werden. Die anwesenden Grundbesitzern stimmten den Antrag zu; der Rest des nicht abgeholten Jagdpachts wird für Wegebaumaßnahmen verwendet.

Für die Jagdpächter lobte Michael Ebnet senior die Jägerschaft und die Grundbesitzer für ihre Leistungen und Zusammenarbeit. Alles verlief in geordneten Rahmen, wie in den Vorjahren. Zur Betreuung wurden weder Kosten noch Einsatz gescheut und alles nach bestem Gewissen erledigt. Es wurde auch die Jugend für die Jagd motiviert, und die Betreuer waren ständig im Einsatz. Auch weiterhin stehe man als Ansprechpartner zur Verfügung. Zum köstlichen Wildessen sorgten die Altmusikanten, verstärkt durch die Pächterfamilien, für zünftige Unterhaltung.
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