Kirchlicher für Vereinsheim der Schönseer Schützen
Mit Teamgeist zu neuer Heimat

Die Einweihung des Schützenheims war für Gauschützenmeister Manfred Muck (Zweiter von links) und OSB-Vizepräsident Wolfgang Bauer (Zweiter von rechts) Anlass, mehrere Mitglieder und Förderer des Schützenvereins 1893 auszuzeichnen.
Vermischtes
Schönsee
07.06.2016
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Eine Vielzahl an Ehrengästen hieß Schützenmeisterin Claudia Süß (Achte von rechts) im neuen Domizil des Vereins willkommen. Neben Stadträten und Repräsentanten des Oberpfälzer Schützenbundes, nahmen auch Stadtpfarrer Wolfgang Dietz (Zweiter von links) und stellvertretender Landrat Jakob Scharf (Achter von links) an den Feierlichkeiten teil. Bilder: mmj (2)

Über 5000 Arbeitsstunden haben Mitglieder und Helfer in die Errichtung des Schützenheimes investiert. Von der vollbrachten Arbeit konnten sich die Ehrengäste bei der kirchlichen Segnung überzeugen. Sie zollten den Verantwortlichen Respekt und Anerkennung.

Claudia Süß, Schützenmeisterin von 1893 Schönsee, merkte man bei der Begrüßung die Freude an, auf das in fast zwei Jahren Bauzeit Geschaffene verweisen zu können. Das neue Schützenheim solle nicht nur ein Ort für den Schießsport sein, sondern für die Mitglieder auch ein Platz zur Geselligkeit und zum Wohlfühlen. Sie dankte allen, die mit Arbeitsleistung, Geld- und Sachspenden zur Verwirklichung beigetragen haben. Sie bedankte sich mit einer Broschüre, die den Baufortschritt dokumentierte.

Auf Schutz vertrauen


Für Stadtpfarrer Wolfgang Dietz mache die Segnung ein Vereinsheim nicht zum "heiligen Bezirk", der von der Welt abgeschnitten wäre. Dies bedeute vielmehr eine Entscheidung, dass die Mitglieder eines Vereins bereit sind, ein Leben aus dem Glauben zu führen und sie vertrauten auf die treue Zusage und den Schutz Gottes. Nach dem Segen appellierte der Priester in seiner Bitte, dass sich alle, die sich an dieser Stätte im Wettkampf messen, gegenseitig Achtung und Hilfsbereitschaft erweisen. Bürgermeisterin Birgit Höcherl zollte den Schützen großen Respekt über das, was aus dem früheren Tennisheim geschaffen wurde. Die Idee des Vereins, diesen "Leerstand" mit neuem Leben zu erfüllen, war eine große Herausforderung, jedoch unterstützten der Stadtrat und sie das schwierige Vorhaben. Teamgeist im Verein hätte alle Unwägbarkeiten überwunden.

"Lebendiges Ehrenamt"


Landrat-Stellvertreter Jakob Scharf bezeichnete die Errichtung des Heims als Zeichen für gelebtes Bürgerengagement und als Nachweis für ein lebendiges Ehrenamt. Die Förderung des Ehrenamts habe auch Bayern als Staatsziel ausgegeben. Jeder der sich ehrenamtlich engagiert, sei in Kameradschaft und Geselligkeit eingebunden, wie sich auch in Schützenvereinen zeige.

Für Wolfgang Bauer, Vizepräsident des Oberpfälzer Schützenbundes, wirke der Bau des Schützenheims gegen den Trend der Auflösung von Vereinen, die wegen Mitgliedermangel oder fehlender Möglichkeiten, den Schießsport auszuüben, ihre Aktivität einstellen müssten.

"Ich ziehe den Hut vor eurer Leistung" lobte Gauschützenmeister Manfred Muck die Verantwortlichen des Schützenvereins. Er dankte auch der Bürgermeisterin und dem Stadtrat für das Engagement zur Unterstützung bei diesem Bau. Die anwesenden Stadträte, unter ihnen Bürgermeister-Stellvertreter Josef Höcherl, konnten sich vom gelungenen Bauwerk überzeugen. Schützenmeisterin Claudia Süß freute sich über die Wertschätzung seitens der Ehrengäste. Deutlich machte sie aber, dass die Errichtung ohne die vielen freiwilligen Arbeitsstunden sowie die finanzielle Unterstützung und Sachspenden nicht möglich gewesen wäre.

Vom Oberpfälzer Schützenbund gab es an diesem Abend eine Auszeichnung für Mitglieder und Förderer, die sich für das Schützenwesen besonders engagieren (siehe Info-Kasten). Den Anwesenden überreichte der Gauschützenmeister die Auszeichnung mit Urkunde. Abschließend lud die Schützenmeisterin zu einem vorbereiteten Büfett ein. In geselliger Runde freuten sich alle über die neue Unterkunft der 1893er-Schützen, die auch bei jungen Menschen das Interesse am Schießsport wecken soll.

EhrungenSilberne Ehrennadel des OSB: Marlene Kohlmaier, Günther Meindl, Hans Meindl, Maria Spichtinger, Hermann Utz senior, Edeltraud Wild.

Verdienstauszeichnung am Band: Wolfgang Wild. (mmj)
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