Klöppelkreis will an erfolgreiches Jahr anknüpfen
Auch 2016 wird "spitze"

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Schönsee
09.12.2015
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Der Klöppelkreis Schönsee-Stadlern-Tiefenbach blickte auf ein besonders aktives Jahr zurück. Herausragend war die Mitgestaltung der "1. Schönseer Klöppeltage". Diese lockten die Freunde der Handarbeitskunst zu Tausenden in die Grenzstadt. Eine Neuauflage gibt es erst in 2017 - doch auch nächstes Jahr ist einiges geplant.

"Wir haben wieder viel geschafft!". Mit diesen Worten eröffnete Sprecherin Frieda Roith den offiziellen Teil des Jahresrückblicks im Klöppelraum der Volksschule. Sie blendete, was die Höhepunkte anbelangte, auf den gemeinsamen Besuch der Klöppeltage in Pöchlarn (Niederösterreich) zurück und auf die Vorbereitung zu den Schönseer Klöppeltagen mit Händlerangebot vom 1. bis 6. Juni, die künftig alle zwei Jahre abgehalten werden sollen.

Es gab dafür viel Lob in der Fachwelt, insbesondere eine Aufmerksamkeit für die mit Klöppelarbeiten gestalteten Fenster an den Bäumen am Ufer des Hahnenweihers. Auch die Gestaltung der Ausstellung war eine besondere Leistung und mit viel Arbeit verbunden. Zu den regelmäßigen Treffen mit Erfahrungsaustausch kam auch wieder die Herausgabe eines Klöppelkalenders, wobei sie für die Unterstützung durch Josef Köck dankte.

"Tischlein deck dich"


In ihrem Ausblick erwähnte Frieda Roith die Veranstaltung "Klöppeln aktiv im Schönseer Land" vom 23. bis 29. Mai 2016, wobei neben einem Kursangebot die Ausstellung von überwiegend herkömmlicher Schönseer Spitze geboten sein wird. Für die "Schönseer Klöppeltage 2017" wird das Thema "Tischlein deck dich" bereits Vorarbeiten fordern. Daneben wird es nicht an Aufgaben und Aktivitäten fehlen.

In ihre Dankesworte an die Mitglieder des Klöppelkreises schloss sie besonders das Ehepaar Friederike und Herwig Hauer aus Regendorf ein, die nicht nur als Musikpädagogen im Ruhestand mit einem eigenen Schönseer Klöppellied, sondern auch mit vielen handwerklichen Gegenständen bereicherten. Sie hatten eine Weihnachtkrippe mit geklöppelten Figuren mitgebracht, die enthüllt wurde.

Als älteste Klöpplerin mit 88 Jahren zeichnete die Sprecherin Anni Präßl aus und würdigte Jonas Betz als Jüngsten in der Gilde. Sie dankte auch der Stadt Schönseer für die Unterstützung, haderte aber mit dem geringen Interesse der Stadträte, besonders bei den öffentlichen Veranstaltungen. Als Überraschung verteilte sie ein Fotobuch mit Bildern von den Klöppeltagen, im Gegenzug wurde Frieda Roith von der Schriftführerin Rita Korn mit einem Geschenk der Mitglieder bedacht.

Große Leistung


Dritter Bürgermeister Josef Höcherl zeigte sich beeindruckt von den Leistungen des Klöppelkreises, die der Erhaltung der Handarbeitskunst dienen. Die Stadt erkenne dies an, weshalb sich der Klöppelkreis der Unterstützung sicher sein könne.
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