Mit dem Centrum Bavaria Bohemia auf Radtour durch Südböhmen
Sport und Kultur verknüpft

Vermischtes
Schönsee
30.09.2016
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Die reizvollsten Landschaften Südböhmens hatte das Centrum Bavaria Bohemia (CeBB) im Visier. Es verknüpfte bei einer viertägigen Radtour im September Sport und Kultur mit abwechslungsreichen Radausflügen.

Betreuerin Susanne Setzer und Reiseleiter Tomas Kobr nahmen die 25 sportlich Aktiven am Grenzort Haidmühle im Bayerischen Wald in Empfang und radelten am ersten Tag durch den Nationalpark Böhmerwald, der mit seiner Ursprünglichkeit, den dichten Wäldern und sanften Hügeln ein idealer Einstieg war.

Entlang der Moldau ging es bis nach Nova Pec (Neuofen). Dort beginnt der Lipno-Stausee, das "Böhmerwald-Meer" und größte Gewässer Tschechiens. Bevor die Reisegruppe Quartier im Hotel direkt am See bezog, ging es am linken Stausee-Ufer über Horni Plana (Operplan), den Geburtsort von Adalbert Stifter, nach Cerna v Posumavi (Schwarzbach) zum ersten Etappenziel. Von Oberplan aus setzte die Reisegruppe mit der Fähre ans rechte Stausee-Ufer über und radelte durch die dichte Waldlandschaft des ehemaligen Sperrgebiets entlang der tschechisch-österreichischen Grenze. Nach der Mittagspause im stark frequentierten und größten Ort am Stausee, Lipno, war das malerische Städtchen Frymburk (Friedbert) Ziel des Nachmittags. Um Zeit zu einer Besichtigung der Unesco-Stadt Cesky Krumlov (Krumau) zu gewinnen, wurden die Räder im Anhänger verstaut. Die fehlenden 25 Kilometer wurden mit dem Bus überbrückt.

Der dritte Tag startete im schönsten Dorf Tschechiens: Holasovice ist seit 1998 in die Unesco-Welterbeliste aufgenommen. Von dort führte der Weg in die südböhmische Bezirkshauptstadt Ceska Budejovice (Budweis) und nach Rundgang und Stärkung am linken Moldauufer entlang durch das flache Budweiser Becken, am berühmten Schloss Frauenberg vorbei nach Tyn nad Vltavou.

Am letzten Tag radelte die Gruppe quer durch die Budweiser Teichlandschaft mit Hunderten von Karpfenteichen und malerischen Dörfern. Nach der Mittagspause in einem typisch südböhmischen Landgasthof ging es zurück in die Oberpfalz. Es summierten sich 180 Kilometer, verteilt auf vier Tagesetappen. Nach begeisterten Reaktionen wird das CeBB auch nächstes Jahr wieder eine mehrtägige Radtour in eine reizvolle Gegend im Nachbarland planen.
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