Ökumenischer Kreuzweg der Jugend als Suche nach Beistand von Mensch und Gott
Moderner Fokus auf das Leiden

Um ganz besondere Bilder, Lieder und Lichter hatten sich die Organisatoren des ökumenischen Kreuzwegs der Jugend bemüht. Bild: muk
Vermischtes
Schönsee
26.03.2016
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Der ökumenische Kreuzweg der Jugend greift das Thema vieler Kreuzwegandachten auf, stellt es unter ein Motto und richtet den Fokus auf die Tage der Passion. Bildmaterialien und textliche Ausarbeitungen liefern allerdings die Grundlage für eine moderne Form eines Kreuzweges.

In seiner ganz besonderen Ausrichtung soll der Kreuzweg insbesondere die Jugend ansprechen - mit moderner Präsentation und musikalischer Gestaltung. Der ökumenische Kreuzweg der Jugend wurde heuer für die gesamte Pfarrgemeinde und Seelsorgeeinheit Schönsee in der St.-Laurentius-Kirche von Gaisthal gefeiert. Jugendliche, Kinder und Eltern der Pfarrei Schönsee waren zusammen mit Gemeindereferentin Antonia Meier von Schönsee nach Gaisthal zu Fuß gegangen, um den Kreuzweg mitzufeiern.

Im Mittelpunkt standen Bilder von der Via Dolorosa, der Straße des Leidens in Jerusalem. Den Vortrag hatte die KLJB Gaisthal-Rackenthal übernommen. Meditative Sequenzen, Texte und gemeinsame Gebete ergänzten einander und stellten immer wieder die Frage mit Ausrufezeichen: "Wo bist du!" Denn diese Frage sollte gleichzeitig einen Vorwurf anklingen lassen, was sich dann wie ein roter Faden durch die Andacht zog.

Die Frage zeigt in zwei Richtungen: Wo ist der Mensch, wenn er gebraucht wird, und wo ist Gott in unserem Leben oder Leiden? Passende Musik zu den Stationen hatte die Jugend des Musikkreises Gaisthal & Freunde eigens einstudiert. Der Fokus richtete sich schließlich auf das Kreuz. In einer Aktion wurden von den Teilnehmenden zum Ende hin brennende Lichter nach vorne gebracht, die letztendlich ein Kreuz zum Leuchten brachten. Der Musikkreis stimmte ein in das Lied "Ein Licht in dir geborgen" und schloss am Ende mit der Hoffnung und auf Licht im Leben. Pfarrer Wolfgang Dietz dankte allen Teilnehmern und den Organisatoren.
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