„Schlaugärtnerpreis“ für die Grundschule
Naschereien aus dem Hochbeet

Die Gewinner des "Schlaugärtnerpreises" stellten sich vor dem frisch bepflanzten Naschgarten zusammen mit Fachlehrerin Irmgard Bayer, Klassenlehrerin Katharina Zeh, Hausmeister Bernhard Treiber, Bürgermeisterin Birgit Höcherl und Rektorin Maria Pfistermeister (hinten von links) zum Erinnerungsbild. Bild: gl
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Schönsee
10.05.2016
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Der "Schlaugärtnerpreis" den die Grundschule bei einem Wettbewerb des Bayernwerk zugesprochen bekam, stand witterungsmäßig unter keinem besonders guten Stern. Schon bei der Übergabe durch Kundenbetreuer Richard Fritsch im Herbst musste wegen Regen in die Schulaula ausgewichen werden.

Nun bei der Übernahme der Anlage sorgten kühle Temperaturen für wenig Frühlingsgefühle. Rund um ein recht umfangreiches Hochbeet in der Nähe der Schule versammelten sich dazu neben Rektorin Maria Pfistermeister die Klassenlehrerin Katharina Zeh der 3. Klasse und Fachlererin Irmgard Bayer zusammen mit Bürgermeisterin Birgit Höcher, sowie Hausmeister Bernhard Treiber um letzte Hand bei der Pflanzaktion anzulegen.

Auf dem Hochbeet werden künftig Erdbeeren zum Naschen einladen, dazu kommen Heidelbeeren der Sorten "Bluecrop" und "Brigitta Blue", Johannisbeeren der Sorten "Bona" und "Jonkheer van Tets" sowie Stachelbeeren "Invicta" und "Hinnmomäki ro". Weiterhin Obstbäumchen, wie die Säulenäpfel "Redcats" und "Suncats", die Säulenbirne "Decora", Säulenzwetschge "Fruca" und die Süßkirsche "Sylvia". Die ebenfalls vom heimischen Gärtnermeister empfohlenen Sorten können an einem angebrachten Schild abgelesen werden und erfüllen damit auch den Zweck eines Schaugartens. Die Anschaffungen wurden durch die mit dem Preis verbundene Spende finanziert. Sollte diese nicht reichen, sieht Bürgermeisterin Birgit Höcherl keine Probleme.

Geht es doch bei dem Wettbewerb darum, in den Schulen und Kindergärten ökologische Elemente zu integrieren, damit sich die Schüler frühzeitig mit der Umwelt auseinandersetzten. Mit dem Preisgeld war auch eine "Schlaugärtner-Box" mit T-Shirts und einem Ideenbuch verbunden. Mit diesen T-Shirts ausgestattet, machten sich die Kinder mit Gießkannen, Schubkarren und Werkzeugen daran, die letzten Pflanzen fachmännisch zu setzen. Vorfreuden auf die Erntezeit sind berechtigt.
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