Spatenstich für Breitbandausbau ist erfolgt
Künftig surfen ohne Tempolimit

Dritter Bürgermeister Josef Höcherl (von links), Bürgermeisterin Birgit Höcherl, Wilhelm Köckeis, Stadtrat Josef Fleißer sowie Enrico Delfino waren beim symbolischen Spatenstich für den Netzausbau ebenso dabei, wie Wilhelm Schönberger (rechts) von der Baufirma Bauer aus Runding. Bild: mmj
Vermischtes
Schönsee
05.09.2016
134
0

21 Kilometer Glasfaser und 13 Verteiler sorgen voraussichtlich ab dem zweiten Quartal 2017 für mehr Tempo im Internet. 944 Haushalte profitieren dann vom Netzausbau der Deutschen Telekom.

Der symbolische Spatenstich ist erfolgt, wenige Minuten später begann die Bohrung für die erforderlichen Kabel. Los ging es mit den ersten Tiefbauarbeiten zwischen Gaisthalerhammer und Rackenthal. Dazu begrüßte Bürgermeisterin Birgit Höcherl Vertreter der Telekom und der ausführenden Baufirma Bauer aus Runding. Anwesend waren auch Dritter Bürgermeister Josef Höcherl und Stadtrat Josef Fleißer. Die Bürgermeisterin erinnerte an die Unterzeichnung des Kooperationsvertrags zwischen der Stadt und Telekom im Januar diesen Jahres. Sie freue sich, dass der Spatenstich nun erfolge, um den Bewohnern bald schnelles Internet bieten zu können.

Enrico Delfino vom Telekom-Infrastrukturvertrieb, verwies auf die erforderlichen Planungen und die Datenerfassung für dieses Projekt während der vergangenen Monate. Mit einem schnellen Internetanschluss soll so vielen Menschen wie möglich die neueste Breitbandtechnologie zur Verfügung gestellt werden.

Zeitverzug aufholen


Auf Nachfrage der Bürgermeisterin über den zeitlichen Ablauf der Maßnahme, bezeichnete Wilhelm Köckeis, zuständig bei der Telekom für "Breitbandausbau Kommunen", zunächst den Beginn der Arbeiten als "guten Tag für die Stadt Schönsee". Der Zeitverzug werde, davon sei er überzeugt, durch die kompetente Baufirma aufgeholt. Fragezeichen stehen hinter solchen Projekten über den Zeitablauf immer wieder, da auch nachgelagerte Firmen eingebunden seien. Es werde jetzt mit dem Tiefbau begonnen, andere erforderliche Arbeiten, auch Dokumentationen, laufen im Hintergrund weiter, so Köckeis. Er sehe einen Abschluss des Projekts im zweiten Quartal 2017. Höcherl wünschte sich immer klare Aussagen über den Baufortschritt, seitens der Telekom wird es eine Information für die Bürgerinnen und Bürger geben.

Für Günther Schönberger von der ausführenden Baufirma Bauer aus Runding sei der Zeitrahmen natürlich auch vom Wetter und den Bodenverhältnissen abhängig. Er dankte der Bürgermeisterin und der Verwaltung für die hervorragende Unterstützung im Vorfeld zu dieser Maßnahme.

Glasfaser ersetzt Kupfer


Die Telekom weist darauf hin, dass, sobald alle Leitungen verlegt und die Verteiler aufgebaut sind, der Anschluss an das Netz der Telekom erfolgt. Dann können die neuen Anschlüsse genutzt werden. Auf der Strecke zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler wird das Kupfer- durch Glasfaserkabel ersetzt. Dies sorge für deutlich höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Das neue Netz werde so leistungsstark sein, dass telefonieren, surfen und fernsehen gleichzeitig möglich sei. Das maximale Tempo beim Herunterladen steige auf bis zu 50 Megabit/Sekunde, vom Glasfaser-Ausbau profitierten 944 Haushalte. Die Verteilerkästen werden zu Multifunktionsgehäusen umgebaut.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.