Stadtrat genehmigt Plan für Bushaltestelle in Dietersdorf
Einsteigen mit „Kasseler Bord“

Vermischtes
Schönsee
16.06.2016
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Ein letztes Detail für die Planung der Dorferneuerung in Dietersdorf hat das O.k. des Stadtrats erhalten: Beide Bushaltestellen in der Ortsmitte bleiben erhalten, eine davon wird um ein paar Meter verlegt.

Wie Bürgermeisterin Birgit Höcherl informierte, seien die neuen Pläne bereits vor Ort mit den Stadträten aus Dietersdorf besprochen worden. Bekanntlich wird während der Dorferneuerung auch die durch den Ort verlaufende Staatsstraße durch das Staatliche Bauamt Amberg-Sulzbach erneuert.

Geschäftsleiter Matthias Jeitner führte in der Sitzung aus, dass im Vorfeld eine Besprechung mit Polizei und Verkehrsbehörden stattgefunden habe, auf dieser Grundlage sei auch die Planung erstellt worden. Die beidseitige Bushaltestelle bleibe nun erhalten, die Haltebucht in Fahrtrichtung Stadlern werde um rund zehn Meter verlegt.

"Das ist nötig, um die gültigen Sicherheitsvorgaben einhalten zu können", erklärte Jeitner auf NT-Nachfrage. Die Haltestelle werde mit einem sogenannten "Kasseler Bord" mit einer Höhe von 18 Zentimetern ausgestattet, "das soll für eine halbwegs barrierefreie Einstiegshöhe in die Busse sorgen", verdeutlichte der Geschäftsleiter.

In der Sitzung verwendete sich Stadtrat Reinhard Kreuzer dafür, die geplanten Bäume nicht direkt an der Straße zu pflanzen, um nicht die Sicht auf die Bushaltestelle einzuschränken. Bürgermeisterin Birgit Höcherl versprach, nochmals Rücksprache mit dem Straßenbauamt zu nehmen. Das Gremium stimmte der vorliegenden Planung zu.

Die Bürgermeisterin informierte noch, dass das Maßnahmen-Gesamtpaket (Neugestaltung Ortsmitte, Gehwege, Fahrbahn-Erneuerung, Wasser und Kanalsanierung) mittlerweile durch das Bauamt ausgeschrieben sei. Nun könnten Baufirmen ihre Angebote einreichen, die Angebotseröffnung sei für 29. Juni vorgesehen. Die Vergabe im Stadtrat soll in der Juli-Sitzung passieren. Für den Baubeginn wird der 16. August anvisiert.

Bei den Anfragen zum Ende der Sitzung wies Reinhard Kreuzer auf das "etwas trübe Wasser" aus dem Hochbehälter Dietersdorf hin. Bürgermeisterin Birgit Höcherl informierte, dass am 5. Juli ein Termin mit den zuständigen Behörden wegen des weiteren Vorgehens in Sachen "Dietersdorfer Wasser" stattfinden werde. Sie könne allerdings "keine einfache Lösung versprechen". Kreuzer übermittelte auch noch Sicherheitsbedenken aus der Bevölkerung wegen das angedachten Spielplatzes im Bereich des Moorbades. Diese sollten bei der weiteren Planung berücksichtigt werden.
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