Viertklässler der Grundschule besichtigen Kläranlage
Wasser ist nicht nur zum Waschen da

Die Viertklässler der Grundschule besuchten zusammen mit ihrer Lehrerin Birgit Enders die 2012 neu erbaute Schönseer Kläranlage, über die Klärwärter Johann Pfistermeister (hinten rechts) informierte. Bild: gl
Vermischtes
Schönsee
26.04.2016
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Wasser ist nicht nur zum Waschen da, es kann und muss noch weitere Funktionen erfüllen, bevor es in seinem Kreislauf über eine Kläranlage wieder der Natur zugeführt werden kann. Dies erfuhren die 22 Viertklässler der Grundschule Schönsee mit ihrer Lehrerin Birgit Enders im Rahmen des Heimat- und Sachunterrichts beim Besuch der im Jahre 2012 neu erbauten Schönseer Kläranlage von Klärwärter Johann Pfistermeister.

Nachdem die Schüler, begleitet von ihrer Lehrerin und einem Schülervater bei der Kläranlage eintrafen, versetzten sie die Außenanlagen des hochmodernen Klärwerks in Staunen. Nach der Begrüßung erklärte der Abwasserexperte und Klärwärter Johann Pfistermeister, dass sie nun dem Weg des verschmutzten Abwassers "nachgehen" würden. Der erste Besichtigungsstopp erfolgte beim sogenannten Grobrechen, wo die ankommende Schmutzlast von gröberen Gegenständen befreit wird. Anschließend wurde der Sandfang mit der gleichen Funktion betrachtet. Es folgten das Vorklärbecken, das Belebtschlamm- und das Nachklärbecken. Danach durften die Viertklässler einen Blick in das Labor werfen, wo die chemischen Werte überprüft werden. An jeder Station wurde den Kindern anschaulich die jeweilige Funktion und Arbeitsweise erklärt.

Zum Schluss erhielten die Buben und Mädchen die Gelegenheit, Fragen zu stellen. So wollte eine Schülerin wissen, ob das Wasser, das die Kläranlage verlässt, auch wirklich sauber und unbedenklich sei. Dies konnte Klärwärter Pfistermeister nur bestätigen und verwies auf die äußerst guten Werte der neuen Anlage. Er appellierte aber auch, keine Chemikalien, grobe Gegenstände wie feuchte Kosmetik- oder Babytücher sowie Abfälle in die Toiletten zu werfen.

Dies sei nämlich der Grund dafür, dass oft viele Pumpen verstopft seien. Alle müssten zusammenhelfen, dass letztlich wieder sauberes Wasser in die vorbeifließende Ascha eingeleitet werden kann. Am Ende des informativen Besuchs bedankte sich die Klassensprecherin im Namen der Klasse beim Klärwärter für die interessanten Informationen.
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