Vom Skoda-Museum bis zu dem Prachauer Felsen - Kulturtour zu den spannendsten Plätzen Böhmens
Vom märchenhaft bis malerisch

Das Rathaus von Liberec entzückte die Reisegruppe mit seiner Fassade im Pseudo-Renaissancestil. Bild: eib
Vermischtes
Schönsee
05.08.2016
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Die Kulturtour ins Böhmische Paradies hat bei den Gästen der Sommer-Kulturtour des Centrum Bavaria Bohemia (CeBB) tiefe Eindrücke hinterlassen: eine Reise in eine Landschaft mit imposanten Sandsteinfelsen und malerischen Tälern, märchenhaften Burgen und interessanten Städten.

Erste Station machte die Gruppe in der Automobilstadt Mladá Boleslav östlich von Prag mit Skoda-Museum und Skoda-Werk. Dann ging es zu Schloss Mnichovo Hradiste (Münchengratz), wo das böhmische Herrschergeschlecht der Waldsteins mit Delfter Keramik beeindruckte. Der zweite Tag begann mit dem Besuch des Glockenturms mit den verdrehten Glocken von Rovensko, die als "Rebellenglocken" eine Kuriosität in der Nähe der malerischen Stadt Rovensko pod Troskami darstellen. Weiter ging es zur Burgruine Trosky mit ihrer unverwechselbaren Silhouette, dem Wahrzeichen des Böhmischen Paradieses. Die Stadt Jicín (Jitschin) und die Prachauer Felsen waren weitere Höhepunkte. In der Kirche Prepere konnten die Ausflügler einem Konzert des Krok-Quartetts lauschen. Eng beieinander stehende Felsen, "Mäuseloch" genannt, führten dann am folgenden Tag direkt ins "Paradies".Die malerischen Sandsteinformationen bilden eine wildromantische Kulisse, als "Felsenstädte" werden diese Formen oft bezeichnet.

Dem Naturgenuss folgte ein Abstecher nach Turnov in die Stadt der Edelsteine. Der Tag klang aus beim Schloss Hrubý Rohozec (Großrohosetz) und in der Brauerei Rohozec. Ein Glas böhmisches Bier und das Abendessen schmeckten an diesem erlebnisreichen Tag.

Am letzten Tag steuerte der Bus Liberec (Reichenberg), die größte Stadt Nordböhmens, an. Der Stadtrundgang führte über den Altstädter Platz mit dem wunderschönen Rathaus, das als eine Nachbildung des Wiener Rathauses im Pseudo-Renaissancestil errichtet wurde. Zum Abschluss der Kulturtour ging es hoch hinauf mit der Seilbahn auf den 1012 Meter hohen Jested (Jeschken), den Hausberg der Stadt. Von hier unternahm die Reisegruppe aus Schönsee eine Wanderung mit Mittagessen auf der Berghütte Plane. Die Reiseleiterinnen Gabi Dlubal und Kamila Spichtinger wurden beim Abschied viel gelobt.
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