Basketball
TSV will wieder überraschen

Vor allem die Centerspieler, wie hier Lars Aßheuer (vorne) müssen beim TSV Schwandorf mehr in die Mannschaft integriert werden.. Bild: par
Sport
Schwandorf in der Oberpfalz
13.02.2016
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Die Basketballer des TSV Schwandorf sind beim TuSpo Heroldsberg zwar nur Außenseiter. Aber vielleicht können sie ja den Erfolg aus dem Hinspiel wiederholen. Das wäre so wichtig im Kampf gegen den Abstieg.

Die Basketballer des TSV 1880 Schwandorf müssen am Sonntag in der Bayernliga beim TuSpo Heroldsberg antreten. Dabei geht die Mannschaft von Cheftrainer Sebastian Fischer zwar als Außenseiter an den Start, allerdings konnten die Schwandorfer das Hinspiel mit 76:71 knapp für sich entscheiden und gegen den aktuellen Tabellenvierten einen kleinen Überraschungserfolg feiern. Spielbeginn ist um 14.30 Uhr in der Gründlachhalle in Heroldsberg.

Für die Schwandorfer heißt es in der Bayernliga aktuell ganz klar: Abstiegskampf. Mit einer Bilanz von 4:9 stehen die Schwandorfer aktuell auf dem achten Tabellenplatz und sind nur zwei Siege vom Tabellenletzten Donauwörth entfernt. In den nächsten Wochen zählt also jeder Sieg, um wichtige Punkte im Tabellenkeller einzufahren.

Ganz anders sieht es beim TuSpo Heroldsberg aus. Die Mittelfranken stehen mit einer Bilanz von 10:4 auf dem vierten Tabellenplatz und haben sogar noch Chancen auf den Aufstieg. Tabellenführer TV Passau, der zuletzt überraschend in Nördlingen verlor, liegt nur zwei Siege (13:2) vor Heroldsberg und muss in zwei Wochen in Mittelfranken antreten.

Auf dem Papier sind die Schwandorfer am Sonntag demnach klarer Außenseiter. Doch Mut macht den Oberpfälzern das Hinspiel. Vor heimischem Publikum feierte der TSV im November einen 76:71-Erfolg gegen Heroldsberg. Hauptgrund für den Sieg war eine sehr ausgeglichene Mannschaftsleistung. Vier Spieler punkteten zweistellig für Schwandorf und trugen so die TSV-Offensive.

Und genau da hakte es bei den Schwandorfern zuletzt am meisten - im Angriffsspiel. Obwohl die TSV-Spieler in den letzten Partien gegen Augsburg und Treuchtlingen im Schnitt nur 58 Punkte zuließen, ging Schwandorf zweimal als Verlierer vom Platz. Gegen Augsburg wurden nur 54, gegen Trechtlingen sogar nur 44 Zähler erzielt. Das sieht auch TSV-Coach Fischer als Hauptgrund für die Niederlagen: "Wir haben zuletzt zweimal gut verteidigt. Wenn man nur knapp 60 Punkte zulässt, muss man eigentlich gewinnen. Aber wir fanden in der Offensive einfach keine Mittel und Wege zu scoren. Gerade in Korbnähe müssen wir wieder besser spielen."

Für die schwere Partie am Sonntag kann Fischer voraussichtlich auf einen fast vollständigen Kader zurückgreifen. Centerspieler Christopher Bias und Topscorer Johannes Pflamminger sind wahrscheinlich wieder mit dabei. Nur Vaidas Butkus fehlt weiterhin.

TSV Schwandorf: Lars Aßheuer, Stefan Beer, Christopher Bias, Sebastian Fischer, Leon Krampert, Stefan Münch, Johannes Pflamminger, Alwin Prainer, Daniel Rapo, Tobias Ruhland, Andreas Schindwolf und Dominik Zeitler.
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