Kreisliga West
Prestigeduell in Teunz

Sebastian Eberburger (links) und seine Teamkollegen vom FC Wernberg starten gegen Weidenthal in die Rest-Rückrunde. Matthias Meier (rechts) und der FC OVI/Teunz empfangen die SpVgg Schönseer Land. Bild: mhs
Sport
Schwandorf in der Oberpfalz
18.03.2016
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Nur mit halber Kraft kommt die Kreisliga West aus der Winterpause. Am Sonntag stehen vier Nachholspiele auf dem Programm. Auch der Spitzenreiter greift wieder an.

Vier Spiele komplettieren den 17. Spieltag der Kreisliga West zum Restrückrunden-Auftakt am Wochenende. Am Sonntag um 15.15 Uhr wird das Grenzlandderby zwischen dem FC OVI/Teunz und der SpVgg Schönseer Land abgepfiffen, gespielt wird an diesem Wochenende in der Teunzer Klug-Arena. Tabellarisch könnte die Mannschaft von Trainer Jürgen Schönfelder mit einem Heimsieg Anschluss finden zum Führungsquartett dieser Liga.

Gästetrainer Georg Salomon hingegen möchte in diesem Derby keineswegs als Verlierer den Platz verlassen und wichtige Zähler im Kampf um den Ligaverbleib einheimsen.

SC Ettmannsdorf II So. 15.00 Neukirchen-Balb.

Der SC Ettmannsdorf II und dessen Coach Sebastian Hierl freut sich nach einer erfolgreichen Vorbereitung auf den Start in die Restrückrunde. Im Rahmen der Testphase reiste der SC ins Trainingslager in die Türkei und betrieb dort den nötigen Feinschliff um auf die wichtigen Spiele nach der Winterpause gut gerüstet zu sein. "Wir sind noch nicht bei hundert Prozent", lautet die Aussage von SC-Coach Sebastian Hierl, der trotz drei fehlender Spieler über einen großen Kader verfügt. Er will die bittere Niederlage aus dem Hinspiel in Neukirchen-Balbini wettmachen. Nicht ganz zufrieden mit dem Verlauf der Vorbereitung konnte Neukirchens Trainer Stephan Noe sein. "Das Wetter ließ bei uns kein vernünftiges Training zu", sagt Noe, der zu Beginn der Pflichtspiele 2016 auf den einen oder anderen Stammspieler verzichten muss. Dennoch ist man in den Reihen der Gäste zuversichtlich, in den Offensivreihen genügend Qualität zu haben, um aus Schwandorf einen Punkt mitnehmen zu können.

FC Wernberg So. 15.15 SF Weidenthal

Der Spitzenreiter FC Wernberg zeigt auch in der Phase des Erfolges eine weiter konstante Linie und holt für den scheidenden tschechischen Torhüter das Eigengewächs Jonas Lang vom SV Etzenricht zurück. "Wir werden unserer Linie treu bleiben und auf unsere Spieler primär setzen", erklärt Erfolgscoach Erwin Zimmermann, der zum Auftakt gegen defensivstarke Sportfreunde dennoch einen Sieg seines Teams einfordert.

Die Sportfreunde aus Weidenthal hingegen backen aufgrund der dünnen Personaldecke kleinere Brötchen. Trainer Christian Hechtl gibt sich weiter kämpferisch: "Wir wollen mit Fleiß und Zusammenhalt an unseren Zielen arbeiten und uns nach dem Spiel nichts vorwerfen müssen", sagt der junge Coach.

SV Kemnath/Bu. So. 15.15 TSV Tännesberg

Der SV Kemnath kann das Nachholspiel zum Auftakt in die restlichen Spiele dazu nutzen tabellarisch an den FC Schmidgaden heranzurücken und sich somit die Hoffnung Klassenerhalt weiter offen zu halten. Allerdings gastiert mit dem TSV Tännesberg eine enorm aufstrebende die Mannschaft, die sich es nicht leisten möchte durch einen Rückschlag beim SV Kemnath aus dem Aufstiegsrennen geworfen zu werden.

Der TSV Tännesberg verbrachte vier Tage der Vorbereitungszeit in Kroatien und absolvierte dort ein intensives Trainingslager. "Ich bin zufrieden mit der Testphase, alle haben gut mitgezogen und wir haben keine verletzten Spieler", freut sich Coach Hans-Jürgen Linge. Zum Auswärtsspiel in Kemnath können die Tännesberger in Bestbesetzung anreisen und wollen mit einem Erfolg weiter gut in der Liga mitmischen.

FC OVI/Teunz So. 15.15 SpVgg Schönseer Land

FC-Trainer Jürgen Schönfelder sieht im Prestigeduell die Chance, zum einen den Klassenerhalt mit einem Dreier in trockene Tücher zu bringen und darüber hinaus Anschluss zu den Spitzenpositionen zu bekommen. Personell gibt es im Kader des Fusionsvereins das eine oder andere Fragezeichen. Der Gast aus dem Schönseer Land hat in der Vorbereitungszeit fleißig trainiert. Trotz weiter schneebedeckter Rasenfläche hat Trainer Georg Salomon gute Trainingseinheiten absolviert. "Wir haben in den Freundschaftsspielen Licht und zuletzt auch Schatten gesehen", meint Salomon zurückhaltend im Vorfeld des Lokalderbys.
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