Viehtransporter brannte - Nach Einsatz zum Schlachthof
Rinder vor dem Feuertod gerettet

Die Hinterachse des Viehtransporters geriet in Brand. Die Feuerwehren hatten die Flammen schnell gelöscht. Mit Ventilatoren wurde der rauch aus dem zweistöckigen Anhänger geblasen, auf dem 19 Rinder geladen waren. Bilder: Hösamer (2)
Archiv
Schwandorf
13.11.2014
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Die Achse des Anhängers am Transporter war wohl heißgelaufen. Der 43-jährige Fahrer des Neumarkter Gespanns bemerkte dies zunächst nicht, als er auf dem Parkplatz an der Bundesstraße 85 nahe Pittersberg eine Pause einlegte.

Dort machte ihn ein Kollege auf den Brand aufmerksam. Plastikteile und auch der Holzboden des Anhängers hatten Feuer gefangen, die Flammen schlugen aus dem Heckbereich. Der 43-Jährige Fahrer des Viehtransporters alarmierte die Rettungskräfte.

Mehrere Notrufe - Großalarm

Von weiteren Verkehrsteilnehmern ging ebenfalls ein Reihe von Notrufen ein, die den Schluss zuließen, dass der gesamte Lkw in Brand stehe. Die logische Folge war ein Großalarm. Die Feuerwehren aus Schwandorf, Ebermannsdorf, Diebis, Pittersberg, Dürnsricht und Högling rückten an und waren Minuten später vor Ort.

Die Lage stellte sich aber weniger dramatisch dar, als zunächst befürchtet. Die rund 40 Einsatzkräfte hatten den Brand schnell im Griff.

Die Polizei zog einen Tierarzt hinzu, der das Befinden der Rinder beurteilte. Er konnte aber Entwarnung geben: Die Tiere hatten das Feuer unversehrt überstanden. Auf dem zweistöckigen Anhänger waren zehn Kühe und neun Bullen geladen, auf dem Maschinenwagen weitere elf Tiere.

Nach Rettung in den Schlachthof

Der Schaden an dem Anhänger beläuft sich nach Schätzungen der Polizei auf etwa 5000 Euro. Während der Lösch- und Bergungsarbeiten musste eine Fahrspur der Bundesstraße gesperrt werden. Zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es nicht.

Ein Ersatztransporter wurde geordert, die Tiere "ohne große Aufregung umgeladen", teilte die Polizei mit. Auch wenn sie vor dem Feuertod gerettet wurden - für die Rinder nahm die Reise kein gutes Ende. Sie wurden von dem Ersatz-Lkw zu ihrem Bestimmungsort transportiert - einem Schlachthof in Erlangen.
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