Eröffnung am Pfingstsamstag
Volksfest nimmt Fahrt auf

Der Autoskooter bleibt der Klassiker auf dem Pfingstvolksfest. Bilder: Hirsch (4)
Freizeit
Schwandorf
16.05.2016
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Alles so, wie es sein soll: Beim Volksfest strömt das Volk zum Fest. Am Krondorfer Anger wurde am Pfingstsamstag angezapft und damit offiziell die Schwandorfer Dult eröffnet. Inoffizieller Start war am Freitag mit einem Konzert der "Gong-FM-Band".

Einmal im Jahr wird wirklich intensiv hinauf zum Firmament geblickt. Dabei ist es schon etliche Zeit her, seit es letztmals zum Volksfestauftakt regnete. "Gut durchwachsen" präsentierte sich das Maiwetter. Nur bisweilen schoben sich Wolken vor die Sonne.

Dabei hatte das Barometer daheim den einen und anderen Regenschauer angekündigt. Früher gab es Freibier am Marktplatz. Heute ist das anders: Die Vereine, Clubs und Organisationen marschieren geschlossen über die beiden Naabbrücken hinunter zum Anger, wobei jeder der Teilnehmer eine Gratis-Maß kriegt. Das sorgt für ein auftaktmäßig gut gefülltes Bierzelt und schafft einen dem Anlass entsprechenden Rahmen.

Drinnen unter dem Planendach warteten Schankkellner und Bedienungen auf die Gäste, draußen nahte der Festzug. Voran die Blasmusik, dahinter das geschmückte Rössergespann. Das hat in Schwandorf Tradition und fügt sich auch in der weiteren Reihenfolge seit Jahrzehnten immer gleich zusammen: Die Naabecker Brauereibesitzersfamilie Rasel, das Braustättenpersonal, Festwirt Gerhard Böckl, die Honoratioren. Angeführt von Oberbürgermeister Andreas Feller und Landratsstellvertreter Jakob Scharf. Und dann natürlich die Vereinsvertreter in ihren Uniformen und Clubshirts. Nicht zu vergessen eine Abordnung aus der tschechischen Partnerstadt Sokolov mit Bürgermeister Jan Picka an der Spitze.

"Hoch die Krüge" und "Ein Prosit der Gemütlichkeit": In aller Regel geht der Anstich des ersten Fasses ein wenig im Stammtischgeplauder unter. Das war auch heuer nicht anders. OB Feller zapfte an und wurde dabei auf der Bühne von Leuten umringt, die Kraft ihres politischen Amtes die Ehre hatten, dem Anstich hautnah beizuwohnen. Danach erklang Musik aus allen vier Ecken des großen Zeltes, wurde der Volksfeststart mit bayerischen Klängen eingeläutet. Nicht schrill und ohne, dass dabei jemand auf die Tische stieg. Aber so schwungvoll, dass junge Kirwapaare sofort einen Walzer drehten.
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