Neujahrsempfang des Landkreises für Senioren

Landrat Thomas Ebeling (Zweiter von links) und Regierungspräsident Axel Bartelt (Mitte) suchten beim Neujahrsempfang des Landkreises das Gespräch mit den Vertretern der Seniorenclubs. Bild: rid
Freizeit
Schwandorf
19.01.2016
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Der Landkreis zeigt sich seniorenfreundlich. Das unterstrich er mit einem Neujahrsempfang am Landratsamt. Dazu kam auch Regierungspräsident Axel Bartelt und thematisierte die Flüchtlingswelle.

(rid) Landrat Thomas Ebeling und Regierungspräsident Axel Bartelt suchten beim Neujahrsempfang des Landkreises das Gespräch mit den Vertretern der Seniorenclubs und nutzten die Gelegenheit, ihnen Dank zu sagen für das ehrenamtliche Engagement. Zum 18. Mal mit dabei waren auch die Schülerinnen und Lehrkräfte der Schwandorfer Mädchenrealschule St. Josef, die die 175 Gäste unterhielten und bewirteten.

Der Landkreis Schwandorf sei der einzige in der Oberpfalz, der einen Neujahrsempfang für Senioren gebe, betonte der Landrat in seiner Begrüßungsansprache. Er wertete dies als Zeichen der Wertschätzung für die Arbeit der 122 Seniorenvereine im Landkreis, die im vergangenen Jahr 2 760 Veranstaltungen mit 61 000 Besuchern angeboten haben. Zu den drei Seniorennachmittagen in Nabburg, Neunburg vorm Wald und Burglengenfeld kamen 1400 Teilnehmer.

Alte Menschen sind wie ein Museum. Es kommt nicht auf die Fassade, sondern auf die inneren Werte an.Landrat Thomas Ebeling

29 Gemeinden haben mittlerweile einen Seniorenbeauftragten, einige von ihnen auch einen Seniorenbeirat. "Ich hoffe, im nächsten Jahr Vollzähligkeit melden zu können", sagte Thomas Ebeling. Er hat inzwischen auch schon einige der 25 Senioren-Cafes im Landkreis besucht, die im letzten Jahr 1100 Gäste begrüßen konnten. Einige Stunden in froher Runde zu genießen, bekomme im Alter eine besondere Bedeutung, so der Landrat. Er mahnte Gerechtigkeit und Solidarität gegenüber der älteren Generation an, "denn von ihrer Vorleistung profitieren die Jungen".

"Die Flüchtlingswelle hat uns überrollt", sagte Regierungspräsident Axel Bartelt: 12 700 in der Oberpfalz und 1800 Asylbewerber im Landkreis Schwandorf, dem er bei der Unterbringung Vorbildcharakter bescheinigte. Er appellierte an die Gemeinden, die bislang noch keine Flüchtlinge aufgenommen haben, sich ebenfalls einbinden zu lassen. Denn: "Wir brauchen weitere Plätze". Der Regierungspräsident forderte "eine Obergrenze für Zuwanderer und eine gerechte Verteilung in Europa". Er zeigte sich beeindruckt von der Willkommenskultur der Deutschen und von der "großen Einsatzbereitschaft der Bevölkerung".
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