Robert Glöckl neuer KEB-Kreisvorsitzender - Diplom-Theologe erwartet Wandel vom Wohlstand zum ...
Stabwechsel an der Spitze der Erwachsenenbildung

Robert Glöckl (52) ist der neue Vorsitzende der Katholischen Erwachsenenbildung im Landkreis. Bild: rhi
Freizeit
Schwandorf
21.10.2016
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Die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) hat mit 798 Veranstaltungen im vergangenen Jahr landkreisweit 17 290 Teilnehmer erreicht. Mit einer neuen Initiative will der Verband dem Schwinden christlicher Werte entgegenwirken. Bei der Kreisversammlung blickte Vorsitzender Günter Jehl auf die 40-Jahr-Feier des Verbandes zurück und erinnerte an den finanziellen Kraftakt, der mit dem Umzug der Geschäftsstelle von der Höflinger Straße ins Kreuzberg-Zentrum verbunden war. Nach dreijähriger Führungstätigkeit trat der Oberstudiendirektor nicht mehr an und machte als Grund seine berufliche Belastung geltend. Neuer KEB-Vorsitzender ist Robert Glöckl. Der 52-jährige Religionslehrer am Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium ist verheiratet, hat zwei Kinder und wohnt in Maxhütte-Rappenbügl. Er gehörte zuletzt dem Hauptausschuss des Verbandes an und möchte als Vorsitzender enger mit den Schulen zusammenarbeiten. Auch stellvertretende Vorsitzende Ingeborg Baier kandidierte nicht mehr. Ihre Nachfolgerin ist Christine Franke, die die Eltern-Kind-Gruppe in Schwandorf leitet und dem KEB-Vorstand seit drei Jahren angehört. In den Hauptausschuss beriefen die 19 Delegierten aus den Pfarreien und Verbänden folgende Mitglieder: Anton Fleißner (Schwandorf), Fridolin Gans (Schwandorf), Andreas Hartung (Teunz), Willi Nesner (Schönsee), Stephanie Staudenmayer (Wackersdorf), Alexander Dewes (Ponholz) und Ingeborg Baier (Schwandorf).

Diplom-Theologe Wolfgang Stöckl hält die KEB-Arbeit für "unverzichtbar für die Gesellschaft". Für den Beauftragten der Erwachsenenbildung in der Diözese Regensburg seien "Solidarität und Nächstenliebe Erfindungen des Christentums". Der Referent zitierte Joseph Ratzinger, der feststellte: "Europa ist durch den christlichen Glauben so geworden." Nach dem Kondratjew-Zyklus erwartet Stöckl einen gesellschaftlichen Wandel. "Die digitale Welt 4.0 macht den Menschen krank", glaubt der Diplom-Theologe. "Vom Wohlstand zum Wohlbefinden" nennt er den Paradigmenwechsel. Der Mensch werde wieder mehr Wert auf Spiritualität und Religiosität legen, ist er überzeugt. Und die KEB sollte dafür die passenden Antworten parat haben.
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