Die nächste Pleite
Für FC Amberg wirds immer ungemütlicher

Wir lassen uns nicht verrückt machen, wir wussten, dass es bis zum letzten Spieltag geht und dass es eng wird
Kultur
Schwandorf
20.03.2016
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Tore: 0:1/0:2 (65./68.) Marco Richter - SR: Roman Potemkin (SV Friesen).- Zuschauer: 475.

(ref) Der FC Amberg kann in der Regionalliga Bayern nicht mehr gewinnen. Am Samstag verlor der FCA sein Heimspiel gegen Abstiegskandidat FC Augsburg II mit 0:2. Dennoch sagt Trainer Timo Rost: "Wir lassen uns nicht verrückt machen, wir wussten, dass es bis zum letzten Spieltag geht und dass es eng wird. Aber die bittere Heimniederlage gegen den FC Augsburg II zeigt, woran es derzeit in der Mannschaft krankt. "Was mich stört, ist, dass wir keine klaren Chancen herausspielen wie in der Vorrunde, hier müssen wir den Hebel ansetzen", sagte der Amberger Trainer nach dem Schlusspfiff. "Das hat mir auch in den Spielen zuvor nicht so gut gefallen, dass wir nicht durchschlagskräftig genug sind, um Gegner wie Ingolstadt, Schweinfurt und Augsburg zu besiegen."

Die Pleite am Samstag vor 475 Zuschauern gegen den Mitabstiegskonkurrenten ließ den FC Amberg tiefer in den Abstiegsstrudel absacken. Denn nachdem die anderen bedrohten Mannschaften punkteten, ist der Vorsprung auf die Relegations- und Abstiegsränge geschmolzen.

"So eine Phase, wie wir sie derzeit durchmachen, hat jede Mannschaft einmal", erklärt Rost. "Das ist nicht einfach für Spieler, die zum ersten Mal in so einer Situation sind. Letztes Jahr Aufstieg, Euphorie, 30 Spiele gewonnen oder nicht verloren. Jetzt spielen sie im Abstiegskampf gegen qualitativ bessere Mannschaften."

Trainerkollege Christian Wörns baute seine Anfangsformation nach der letzten Schlappe gleich auf vier Positionen um: Mit Keeper Yannik Öttl sowie Max Reinthaler, Tim Rieder und Erik Thommy standen dieses Mal von Beginn an auf dem Feld. Rost wählte eine etwas defensivere Aufstellung und schickte mit Tobias Wiesner und Sven Seitz nur zwei nominelle Stürmer in Rennen.

Unter den Augen des ehemaligen Nationalstürmers Ulf Kirsten, ein Freund des Amberger Teammanagers Hubert Kirsch und des Augsburger Trainers Christian Wörns, entwickelte sich vom Anpfiff weg eine kampfbetonte Partie, in der in der ersten Hälfte beide Teams die eine oder andere Chance hatten.

Nach gut einer Stunde gingen die Gäste in Führung. Marco Richter kam in einer unübersichtlichen Situation zum Kopfball, machte dabei das 1:0 und prallte mit Götz zusammen. Der Augsburger blieb benommen liegen, machte dann aber weiter. Und ganze drei Minuten später war er erneut zur Stelle. Bei einem Konter lief er alleine auf Götz zu - der Amberger Schlussmann parierte zunächst noch glänzend, beim Nachschuss war er aber chancenlos. Das 2:0 war die Entscheidung.
Wir lassen uns nicht verrückt machen, wir wussten, dass es bis zum letzten Spieltag geht und dass es eng wirdAmbergs Trainer Timo Rost.
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