"Feiertagsmusi" sorgt für volles Haus
Der Kunz-Saal wird zu klein

Voll besetzt war der Konrad-Max-Kunz-Saal bei der "Feiertagsmusi" am Fronleichnamstag. Bild: Hirsch
Kultur
Schwandorf
27.05.2016
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Volltreffer: Die "Feiertagsmusi" anlässlich der Konrad-Max-Kunz-Tage sorgte für ein volles Haus - nicht nur im neuen, nach dem Komponisten benannten Saal der Oberpfalzhalle.

Die "Feiertagsmusi" am Fronleichnamstag hat Tradition. In den vergangenen Jahren wurde in und vor der Stadtbibliothek gespielt, gesungen und getanzt. Auf das Motto "Jessas is im Wirtshaus schoi" folgte diesmal der Leitspruch: "Grod o singa und zünfti aaf'spuiln". Das war aber nicht die einzige Neuerung. Das Kulturamt wählte diesmal als Veranstaltungsort den Konrad-Max-Kunz-Saal in der Oberpfalzhalle. Mit diesem Andrang hatten die Veranstalter allerdings nicht gerechnet. Die 200 Plätze im Saal reichten bei weitem nicht aus. So mussten noch einmal 100 Zuhörer im Foyer der Oberpfalzhalle Platz nehmen.

Neu war mit Fabian Borkner auch der Moderator. Er informierte, führte Interviews und ermunterte die Zuhörer zu kräftigem Applaus. Schließlich zeichnete ein Fernsehsender auf und wollte die Atmosphäre einfangen. Dann ging es los. "Die blechern Sait'n" präsentierten lustige Couplets mit Gitarren-, Tuba- und Zither -Begleitung. Die Spezialität der "Selber g'strickt'n" sind Zwiefache mit Gesang. Feinsten zweistimmigen Gesang boten die Geschwister Winterer, begleitet von Robert Merkl mit der Gitarre oder der Steirischen Harmonika. Die vier Musiker von "Bolg und Blech" unterhielten die Gäste mit Landler, Boarischen und Polkas. In der Pause spielte die Neukirchner Blasmusik zünftig auf. Das hätte dem Komponisten der Bayernhymne sicher auch gefallen. Denn Konrad Max Kunz war als Kind mit seinem Vater durch die Wirtshäuser gezogen, um Musik zu machen und zum Tanz aufzuspielen. Eine Aufgabe, die dem Türmer durchaus zufiel - und auch die Kasse aufbesserte.
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