Fünfte Auflage der Dokumentarfilmtage "Zwickl" gestartet
„Event mit Alleinstellungsmerkmal“

Die Initiatorin der Zwickl-Dokumentarfilmtage, Anne Schleicher (links), stellte bei der Eröffnung in der Sparkasse ihre "Crew" vor. Bild: Hirsch
Kultur
Schwandorf
18.09.2016
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Die fünften Schwandorfer Dokumentarfilmtage "Zwickl" sind eröffnet. Bis zum 25. September laufen im Union-Kino sowie im Alten Metropolkino 25 Filme, davon acht Dokumentationen zum Thema "Liebe".

Zum Auftakt am Freitag in den Räumen der Sparkasse zeigten Initiatorin Anne Schleicher und Nachwuchsfilmer Simon Pracht einen Festivaltrailer mit Programmübersicht. Für zweite Bürgermeisterin Ulrike Roidl habe das "Zwickl" inzwischen Kultstatus erlangt. 80 Filme seien in den letzten vier Jahren gelaufen. Mit immer neuen Ideen entwickle das Team um Anne Schleicher "einen Event mit Alleinstellungsmerkmal". Heuer werde das Festival von einer Ausstellung in leerstehenden Gebäuden der Innenstadt begleitet. Der Name "Zwickl" und damit auch der Preis (zwei Euro) blieben dagegen gleich, so die zweite Bürgermeisterin.

Sparkassendirektor Wilfried Bühner bedankte sich bei Schleicher und dem Ehepaar Heinz mit Blumen. Anja und Alexander Heinz räumen heuer zum dritten Mal ihren Blumenladen im "Alten Metroplokino". "Zum Thema Liebe können wir zwar keine venezianische Gondel anbieten, dafür aber eine Fahrrad-Rikscha", sagte Schleicher. Am nächsten Freitag können Paare "in trauter Zweisamkeit im umweltfreundlichen Taxi" die Orte der Ausstellung erkunden.

An den Dokumentarfilm "The Human Scale" schließt sich am 24. September um 17.15 Uhr im Metropol-Kino ein Podiumsgespräch zum Thema "Stadtentwicklung" an. Der Geograph Dr. Stefan Leuninger, Stadtbaumeisterin Annegret Michler, IHK-Bereichsleiter Dr. Matthias Segerer und Moderatorin Anne Schleicher werden mit dem Publikum über die Potenziale der Schwandorfer Innenstadt diskutieren. Der vorausgehende Impulsfilm handelt vom dänischen Architekten und Stadtplaner Jan Gehl, der versucht, neues Leben in die Innenstädte zu bekommen.

"Die letzten Gigolos"


Die Veranstalter erwarten zu den Dokumentarfilmtagen fünf Regisseure zu Gesprächsrunden. Mit einem eigenen Kinderprogramm wollen sie den Nachwuchs für das Kino begeistern. "Die letzten Gigolos" heißt ein Film für Senioren, der am Mittwoch um 10 Uhr im Metropolkino und am 23. September um 18.30 Uhr im Union-Kino läuft.

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Weitere Informationen:

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