Georg Wickles historische Aufnahmen von Schwandorf
Verschüttete Erinnerungen

Musiker Josef Humbs, Autor Georg Wickles, die Unternehmer Gerda und Josef Schreiner und Filmer Albert Schettl (von links) leisteten ihren Beitrag zum Gelingen des Werkes "Wie war das damals in Schwandorf?" Bild: Hirsch
Kultur
Schwandorf
19.10.2016
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Eine Generation zurück - und das Stadtbild hat sich erheblich verändert. Georg Wickles hat Bildmaterial darüber zusammengetragen und am Dienstag vor ausverkauftem Haus in der Spitalkirche gezeigt. Er stellte die Industriegeschichte in den Mittelpunkt.

Der Filmer und Fotograf Georg Wickles hat analoges Material gesammelt und digitalisiert. Heraus kam eine 70-minütige Multimediapräsentation zur Entwicklung von Schwandorf in den vergangenen 40 Jahren. Die Premiere am Dienstagabend in der Spitalkirche war ausverkauft.

Zwei Jahre Arbeit


Georg Wickles erzählt die Geschichte des Bahnhofs, des Tonwarenfabrikgeländes, der Eisengießerei Schreiner, der Stahlbaufirma Eisenhart, der Schuierer Mühle und der Firma Opel und Stahlbau Deml. Luftaufnahmen zeigen Schwandorf in den Jahren 1976, 1989 und 2010. Ein Filmausschnitt erinnert an den Festzug zum 150-jährigen Jubiläum der Feuerwehr, historische Aufnahmen zeigen den Kreuzberg und die Felsenkeller. Zwei Jahre lang hat Georg Wickles an der Zusammenstellung gearbeitet.

Seine Frau Marianne besprach die Dokumente, und Josef Humbs spielte die Musik ein. Albert Schettl steuerte einen Film über die Eisengießerei Schreiner zum Gesamtprojekt bei. "Wie war das damals in Schwandorf?" ist mittlerweile der siebte Beitrag, den Georg Wickles für die Volkshochschule liefert. Das Interesse war so groß, dass VHS-Geschäftsführerin Barbara Genzken-Schindler viele Anrufer auf das Frühjahr 2017 vertrösten musste. Dann wird es eine zweite Vorstellung geben. Zum Verkauf will Georg Wickles sein Werk nicht anbieten. Schulen aber stellt er es kostenlos zur Verfügung.
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