"Rattle Gang" feiert Bühnenjubiläum mit Benefizkonzert im Sperl-Stadl
35 Jahre bester Rock'n'Roll

Die Rockband "Rattle Gang" feierte am Samstag im Sperl-Stadl das 35-jährige Bühnen-Jubiläum. Das Bild zeigt von links: Bernhard "Tschaster" Schuster, Markus "Kuse" Küffner, Michael "Mike" Schwarz, Chris Radlbeck und Reinhard "Pfiefer" Ehrenreich. Bilder: rid
Kultur
Schwandorf
04.10.2015
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Vor vier Wochen spielte die "Rattle Gang" im Elisabethenheim, am Samstagabend hatte die Rockband einen Auftritt im Sperl-Stadl. Zwei Konzerte für einen sozialen Zweck. 35 Jahre nach ihrem Bühnen-Debüt wollen sich die Musiker bei ihren Fans bedanken und gleichzeitig Gutes tun. 150 Gäste feierten mit ihnen im Sperl-Stadl.

Veranstalter war die "Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen" (AsF). Vorsitzende und Initiatorin Karin Frankerl hatte die Rattle-Gang nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr erneut für ein Benefizkonzert gewinnen können. 2014 unterstützte die AsF die "Schwandorfer Tafel", diesmal kommt der Erlös dem "Frauenhaus" zugute. SPD-Stadträtin und "Küchenschlacht-Gewinnerin" Sandra Gierl servierte "Häppchen zum Wein". Viele "AsF-Hände" packten an diesem Abend mit an und verhalfen der Veranstaltung zum Erfolg.

Von den vier Gründungsmitgliedern der "Rattle" Gang sind Christoph "Chris" Radlbeck, Michael "Mike" Schwarz und Bernhard "Tschaster" Schuster immer noch dabei. Inzwischen ergänzen Markus "Kuse" Küffner und Reinhard "Pfiefer" Ehrenreich die Band. Im Laufe des Abends gesellten sich die früheren Bandmitglieder Robert Schwarz und Stefan Flierl noch mit dazu und erinnerten mit den Titeln "Roadrunner", "Love me Baby" und "Route 66" an die wilden 1960er Jahre.

Am Rande der Bühne lief eine Multimediashow mit Bildern und Videos der vergangenen 35 Jahre. Sie erinnerten an die Anfänge, als die Band in der Kreuzberggaststätte einen Probenraum bekam und später in die Knabenrealschule übersiedelte. Dank des damaligen Hausmeisters und Rockfans Hans Wallner. Heute ist die Band beim Oichhornwirt zu Hause. Die Musiker haben den ehemaligen Schießstand umgebaut und können dort ungestört proben.

"Heute ist unser Sound gelassener", beschreibt Bandleader Chris Radlbeck den Wandel. Im Gegensatz zum "gnadenlosen Rock'n'Roll der Anfangsjahre". Die Band hat mittlerweile eine musikalische Zeitreise zurück gemacht und ist beim Blues der 1950er Jahre angekommen.
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