Rund 200 Gäste hören Barockmusik „Al’ Italiana“
Heiterer Höhepunkt der Kunz-Tage

Der Deutsch-Kanadier Peter Neff (rechts) leitet seit 2015 die Musikakademie der Konrad-Max-Kunz-Fördervereinigung. Beim Konzert trat der Bariton als Solist auf, gemeinsam mit dem Tenor Rafal Zurakowski (links).
Kultur
Schwandorf
08.06.2016
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"Al'Italiana": Geistliche Barockmusik aus Italien bot der "Oratorienchor Schwandorf" am Sonntag beim Frühjahrskonzert in der Jakobskirche. Es war der Höhepunkt der diesjährigen Konrad-Max-Kunz-Tage. Chorleiter Wolfgang Kraus hatte heitere Klänge berühmter Komponisten ausgewählt. Sehr zur Freude der 200 Zuhörer. 40 Sänger, ein Orchester und vier Solisten setzten um, was ihnen Dirigent Wolfang Kraus in sechsmonatiger Probenarbeit vorgegeben hatte. Das "Magnificat" von Francesco Durante steht als Beispiel für die Klangschönheit italienischer Barockmusik.

Das Gleiche gilt für das berühmte "Laudate pueri" von Georg Friedrich Händel. Vom Sizilianer Niccolo Jommelli stammt das Werk " Te Deum". Es gilt ebenfalls als Beispiel für die Musik jener Zeit. Begleiten ließ sich der Chor vom Orchester "Camerata Schwandorf", bestehend aus ambitionierten Musikern der Region.

Die Solisten waren der Deutsch-Kanadier Peter Neff, seit 2015 Leiter der Musikakademie der Konrad-Max-Kunz-Fördervereinigung, der polnische Tenor Rafal Zurakowski, die aus Breslau stammende Mezzosopranistin Sylwia Zlotkowska und die Sopranistin Julia Jurgasch aus Straubing, die Musik für Lehramt am Gymnasium studiert hat.

Der Oratorienchor Schwandorf besteht mittlerweile seit 16 Jahren. Seit 2014 ist der Regionalkantor Wolfgang Kraus dessen musikalischer Leiter und Dirigent.
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