Sommerempfang 2016 im Centrum Bavaria Bohemia
Auf Fotosafarie im Grenzgebiet

Kultur
Schwandorf
25.06.2016
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Ein glänzend gelaunter Hans Eibauer reicht den Gästen beim Sommerempfang 2016 im Centrum Bavaria Bohemia (CeBB) die Hand - darunter zahlreichen Besuchern von beiden Seiten der deutsch-tschechischen Grenze, wie Staatsministerin Emilia Müller.

Schönsee. Das CeBB ist Synonym für eine kulturelle Völkerverständigung zwischen Bayern und Böhmen. CeBB-Geschäftsführer Hans Eibauer und seine Unterstützer begeistern immer wieder mit Aktionen und Ausstellungen, die Brücken bauen.

Beim Sommerempfang freute er sich, eine neue Auswahl vorstellen zu können. "Eigentlich sind es ja zwei, aber beide sind Teil des Projekts, Kultur ohne Grenzen - Begegnung Bayern Böhmen 2016, gefördert vom Deutsch-Tschechischen Zukunftsfond", so Eibauer. Während sich professionelle Künstler und leidenschaftliche Amateure aus beiden Ländern auf eine "Fotografische Begegnung mit dem Nachbarland" eingelassen hatten, gingen partnerschaftlich verbundene Schulen auf eine "Fotosafari" im Grenzgebiet.

Enorme Strahlkraft


Bei den Erwachsenen haben intensive Detailaufnahmen genauso ihren Platz, wie dynamisch-sportliche Szenen oder Landschaftsaufnahmen. Allen einig sind die Themen: Begegnungen von Menschen, partnerschaftliches Miteinander, "mit der Natur, mit vergessenen Orten, mit Kunst und Kultur sowie der Entdeckung des industriellen und historischen Erbes", sagte Eibauer. Ob die "Böhmische Toskana" von Teresa Scheubeck oder Herbert Pöhnls Fotoprojekt "Einen Moment, bitte! Oder zwei", die Arbeiten des Fotojournalisten Frank Bietau oder Jiri Koptiks Dokumentation der Arbeit eines tschechischen Glasmachers - die Bilder besitzen eine enorme Strahlkraft mit dem Fokus auf das Thema der Ausstellung. Die etwa 80 Fotografien, die die Schüler im Zuge ihrer "Fotosafari" eingereicht hatten dokumentieren die Freude und Kreativität, die die jungen Künstler an den Tag gelegt haben. Neben architektonischen Studien sind immer wieder Schnappschüsse abseits der künstlerischen Formalia zu entdecken - das Smartphone-Zeitalter hat auch die Fotografie verändert.
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