40 Kinder haben Spaß beim Zeltlager der Eintracht - Wegen Waldbrandgefahr ein Abend ohne ...
Als Schatz ein Sack Kartoffeln

Die Teilnehmer freuten sich zusammen mit den Betreuern und der Arge-Vorsitzenden Roswitha Mohler (Dritte von rechts) über das gelungene Zeltlager, das die FT Eintracht organisiert hatte. Bild: hfz
Lokales
Schwandorf
19.08.2015
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Die weiteste Anreise hatte ein Junge aus Nürnberg: Das Zeltlager der FT Eintracht Schwandorf im Zuge des Ferienprogramms der ARGE hat einige Anziehungskraft. Mit weiteren 20 Buben und 19 Mädchen verbrachte er drei tolle Tage am Sportgelände des Vereins.

Jugendleiter Sven Jäger hatte aufgrund der Hitze ein vermehrt "wasserlastiges" Programm zusammengebastelt. So startete man am Freitagabend mit der Auslosung der Gruppen, die während des Zeltlagers verschiedene Aufgaben zu bewältigen hatten. Die Gruppennamen waren Programm: Eritrea, Afghanistan, Syrien und Kosovo. Denn Ziel war es auch, den Kindern die Situation von Flüchtlingen und das Thema Asyl spielerisch und ohne irgendwelche Wertungen näher zu bringen.

Geistergeschichten

In einem Quiz über die Herkunftsländer der Flüchtlinge, aber auch mit Fragen zum "Warum" konnten die Teilnehmer punkten. Eine Nachtwanderung rund um den Klausensee bot das nächste Abenteuer, ehe Vorsitzender Dieter Jäger Geistergeschichten zum Besten gab. Auf ein Lagerfeuer wurde wegen der akuten Waldbrandgefahr bewusst verzichtet. Das große Fußballturnier startete am Samstag. Die Gruppe "Eritrea" lag am Ende vorne. Am Nachmittag vergnügte man sich mit allerlei Wasserspielen auf den Eintrachtsportplätzen und beschloss den Nachmittag mit Bodypaintingwettbewerb.

Sackhüpfen, Papierfliegerstaffel, Hindernisparcours, Zielschießen, Literschätzen, Boccia, Hula Hoop und Bogenschießen lauteten die Stationen bei der Lagerolympiade.

Preise für alle

Der Abend endete nach einer großen Schnitzeljagd auf dem Sportgelände endlich mit dem ersehnten Lagerfeuer - am Samstagabend fiel Regen. Der "Schatz" der Schnitzeljagd - ein Sack Kartoffeln - wurde gerecht unter allen Teilnehmern zum "Verarbeiten" im Feuer aufgeteilt. Dunkle Ränder um die Kindermünder zeigten, dass die Erdäpfeln wohl allen geschmeckt haben. Am Sonntag wurden nach dem Frühstück die Sieger geehrt. Es gab für alle Teilnehmer Erinnerungsplaketten.
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