60 Jahre Dienst für den Herrn

Lokales
Schwandorf
02.07.2015
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Seit nunmehr 60 Jahren ist Pfarrer Josef Fromm schon im Dienst des Herrn: Sein Priesterjubiläum feiert die Nikolauspfarrei Pittersberg mit ihm am Sonntag, 5. Juli.

Fromm wurde am 29. Juni 1955 von Bischof Dr. Michael Buchberger im Regensburger Dom zum Priester geweiht. Für die Nikolauspfarrei ist er ein Segen, sie ist durch ihn gut betreut. Grund genug, um am Sonntag um 9.30 Uhr mit dem inzwischen gut 88-Jährigen in der Pfarrkirche in einem Gottesdienst Vergelt's Gott zu sagen. Alle Gläubigen, Freunde und Vereine sind dazu eingeladen. Mit dem Jubilar feiern auch seine Priesterkollegen Herbert Grosser, Josef Beer und John-Bosco Msafiri.

Geboren am Josefitag

Geboren wurde Fromm am Josefitag, 19. März, 1927: Deshalb, so sagt er selbst, wurde aus ihm im Elternhaus auch gleich ein Josef. Er stammt aus einer kinderreichen Familie im kleinen Umelsdorf, Pfarrei Utzenhofen. Sein theologisches Studium konnte er erst nach dem Zweiten Weltkrieg aufnehmen, denn 1944/45 wurde Fromm noch zum Kriegsdienst eingezogen. Seine Stationen als Kaplan waren Neukirchen-Balbini, Pielenhofen, Gangkofen und Glaubendorf. Ab August 1963 vertraute der Bischof dem jungen Priester die Pfarrei Moosham bei Vohenstrauß an, die er dann knapp 20 Jahre führte. Im Herbst 1981 wechselte er in die Pfarrei Herz-Jesu nach Schwandorf.

Vieles vorangebracht

Als sein Studienkollege Pfarrer Max Gretsch am Pittersberg Anfang Dezember 1992 plötzlich starb, übernahm er die Gemeinde dort zusätzlich. Vieles hat Fromm hier vorangebracht. Von 1996 bis 1998 sorgte er mit der Kirchenverwaltung für eine große Renovierung der Nikolauskirche. Er gab 2003 auch den Anstoß für die Gründung der Nikolaschola und sorgte vor rund drei Jahren mit Organistin Karin Hottner für die Wiedergründung des Kirchenchors.

Seine Ideen waren der Bau der Lourdesgrotte (ab 2004 durch Hans Forster) und die Verbindung der Pfarrei nach Tansania. Geistig und körperlich ist der 88-Jährige in erstaunlich guter Verfassung. In Schwandorf bei der Familie seiner Nichte verbringt er zufrieden und zuversichtlich seinen Lebensabend - und ist als Pfarrer stets "in Reichweite," wie er selbst sagt.
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