"Ahoi" auf dem Klausensee

Nach den ersten praktischen Übungen hatten die Kinder die Möglichkeit, selbstständig ihre ersten Erfahrungen mit den "Optimisten" zu sammeln. Da wurde es auch schon mal eng auf dem See.
Lokales
Schwandorf
07.08.2015
2
0

Spaß und Abenteuer standen im Mittelpunkt beim "Opti-Zeltlager" am Klausensee. Der Surf- und Segelclub Schwandorf sorgte dafür, dass bei 57 Kindern keine Langeweile aufkam.

Im Zuge des Arge-Ferienprogramms veranstaltete der Surf- und Segelclub Schwandorf das "Opti-Zeltlager" am Klausensee. Über 30 Mal hat der Club dieses Zeltlager schon organisiert - es hat bisher nichts von seinem Reiz verloren.

Dank für Spende

Arge-Vorsitzende Roswitha Mohler und Oberbürgermeister Andreas Feller gaben den Startschuss ins neue Ferienprogramm und dankten dem Surf- und Segelclub für das Engagement, zum Wohle der Kinder. Weiter galt der Dank allen Betreuern, der Wasserwacht Schwandorf für die Unterstützung und der "Spardabank", die die ARGE-Jugend Schwandorf mit einer Spende von 1000 Euro unterstützte. Bei optimalen Bedingungen und milden Temperaturen waren die Kinder am Wochenende mit Begeisterung dabei und erlebten ihre kleinen Abenteuer beim Zelten, Surfen und Segeln.

Erste eigene Versuche

Auch der Organisatorin Ulla Frank und ihren Helfern sah man die Freude an. Mit 57 Kindern, die von der Wasserwacht und 17 Betreuern unter die Fittiche genommen wurden, verbuchte der Club erneut eine sehr gute Beteiligung. Nach dem Eintreffen der Kinder erfolgte der gemeinsame Zeltaufbau. Kurz erklärte Frank den Ablauf der vier Tage und teilte die Kinder in Gruppen auf. Die Verhaltensregeln im und am Wasser wurden natürlich auch erklärt. Am Lagerfeuer klang der erste Abend aus.

Sportwart Helmut Kirchberger und seine Ausbilder übernahmen am nächsten Tag das Kommando. Im praktischen Teil lernten die Kinder verschiedene Seemannsknoten und das richtige Verhalten beim Kentern eines kleinen Segelbootes, der "Optimisten" oder kurz "Optis", die der Aktion den Namen gaben. Den interessierten Kindern wurde verdeutlicht, wie wichtig es ist, Ruhe zu bewahren und zu versuchen, durch das Drücken auf das Schwert das Boot wieder aufzurichten.

Nach den Grundübungen am Wasser folgten nun die ersten eigenen Versuche. Die Wasserwacht Schwandorf und die Ausbilder in ihrem motorisierten Schlauchboot überwachten die Fortschritte der Kinder. Zugleich konnten sie bei Schwierigkeiten helfend eingreifen. Ein weiterer Höhepunkt des Lagers war die Nachtwanderung rund um den Klausensee. Ulla Frank dankte der Wasserwacht ganz besonders für die viertägige Unterstützung.
Weitere Beiträge zu den Themen: August 2015 (7425)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.