Aktion für Schulen auf dem "Globus"-Gelände
Truck voller Schicksale

Berufsschullehrer Werner Nagler hat den "Missio Truck" nach Schwandorf geholt. Er steht am Globus-Eingang. Bild: rid
Lokales
Schwandorf
31.01.2015
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Millionen von Menschen fliehen weltweit vor Verfolgung, Menschenrechtsverletzungen, Krieg, Trockenheit, Katastrophen, Perspektivlosigkeit und Hunger. Ihr Schicksal ist aber weit entfernt vom Alltag der meisten Jugendlichen in Deutschland. Der "Missio-Truck", der momentan auf dem Globus-Gelände steht, soll die Schüler für diese Ausnahmesituation sensibilisieren.

Werner Nagler hat an der Berufsschule schon viele Projekte für Schüler ohne Ausbildung, Asylbewerber und Flüchtlinge organisiert. Nun hat er mit Hilfe der Globus-Stiftung auch den "Missio Truck" nach Schwandorf geholt. Gemeinsam mit Landrat Thomas Ebeling, Oberbürgermeister Andreas Feller und Globus-Geschäftsstellenleiter Reiner Debernitz informierte er sich am Donnerstag vor Ort über die Inhalte. Acht Klassen der Berufsschule und ebenso viele aus der Kreuzbergschule haben sich für einen Besuch angemeldet.

Am Beispiel von Bürgerkriegsflüchtlingen aus dem Ostkongo erfahren sie Näheres über die Einzelschicksale der Menschen. Tété, ein Schwarzafrikaner, der in Münster studiert, begleitet die Schüler und erzählt ihnen von den Zuständen in den Dörfern seiner Heimat.

Die Jugendlichen gehen nicht unvorbereitet in die Ausstellung. Tété und seine Partnerin Ann Christin Verholen sprechen die Schicksale der Betroffenen an. Sie erinnern daran, dass allein 2013 weltweit 51,2 Millionen Menschen gewaltsam vertrieben wurden.
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