Anstieg der Arbeitslosigkeit fällt geringer als üblich aus
Arbeitsmarkt bleibt stabil

Lokales
Schwandorf
07.01.2015
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Die kalte Jahreszeit schlägt sich im Landkreis gewöhnlich deutlich in der Arbeitsmarktstatistik nieder. Im Dezember fiel der Anstieg geringer aus als in den Vorjahren. Das milde Wetter machte sich bemerkbar. Mitte Dezember waren im Bezirk der Agentur für Arbeit Schwandorf (der Landkreis ohne das Gebiet Oberviechtach) rund 2330 Personen arbeitslos gemeldet, 150 mehr als im November.

Gegenüber dem Dezember des Vorjahres ging die Zahl der arbeitslos gemeldeten Personen um rund 40 zurück. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich von 3,0 Prozent im November auf 3,1 Prozent im Dezember. Im Dezember des Vorjahres lag die Quote bei 3,2 Prozent. Im Laufe des Berichtsmonats meldeten sich rund 880 Arbeitnehmer neu oder erneut arbeitslos, rund 70 Personen mehr als im November. "Die Entwicklung des Arbeitsmarktes profitierte im Dezember von der milden Witterung. Trotz des allgemein verhaltenen Wirtschaftswachstums und auch lokaler Hinweise und Meldungen zu Auftragsschwächen in einzelnen Betrieben, zeigt der Jahresschluss einen weiterhin stabilen Arbeitsmarkt", wird der Leiter der Agentur für Arbeit Schwandorf, Joachim Ossmann, in einer Pressemitteilung zitiert.

Insgesamt blieb das Arbeitsmarktgeschehen dynamisch. Dies zeige sich auch an einer gestiegenen Nachfrage nach Arbeitskräften. Die Unternehmen suchen dabei überwiegend Fachkräfte, während die Nachfrage nach Helferstellen weiter zurückgeht. In einigen Branchen wird es zunehmend schwieriger, geeignete Fachkräfte zu finden. Im Dezember waren im Stellen-Pool rund 870 sozialversicherungspflichtige Arbeitsstellen gemeldet, rund 80 Angebote mehr als im Dezember des Vorjahres.
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