Arbeitsgemeinschaft der Schwandorfer Jugendgruppen: Neue Richtlinien für Zuschüsse
Kämpfer wider die Langeweile

Die Arbeitsgemeinschaft der Schwandorfer Jugendgruppen, ARGE, wählte ihren Vorstand und bestätigte Vorsitzende Roswitha Mohler (Zweite von links) im Amt. Bild: kga
Lokales
Schwandorf
10.12.2014
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Die Arbeitsgemeinschaft der Schwandorfer Jugendgruppen (ARGE) begeistert mit ihren Aktionen im Freienprogramm regelmäßig über tausend Kinder und Jugendliche. Neue Richtlinien regeln jetzt die Zuschüsse an die Mitgliedsvereine.

Im Mittelpunkt der Vollversammlung der (ARGE) stand die Neuwahl des Vorstands. Roswitha Mohler wurde einstimmig als Vorsitzende bestätigt. Die Gemeinschaft ist weiter gewachsen: Aufgenommen wurden der Schützenverein Jurabund Bubach und der Schwimmclub Schwandorf.

Das angebotene Ferienprogramm, das im Zentrum der Arbeit der Gemeinschaft steht, charakterisierte die Vorsitzende abermals als "einen großen Erfolg". Es umfasste 28 Veranstaltungen, die rund 1200 teilnehmende Kinder erreichten. Die nötigen Finanzmittel stellt die Stadt zur Verfügung, dafür dankte Mohler Oberbürgermeister Andreas Feller und dem Stadtrat, sowie einer Reihe von Sponsoren.

Zu den Höhepunkten gehören seit Jahren das "Opti- Zeltlager" des Segel- und Surfclubs und die Schlauchbootfahrt des Skiclubs. An den Aktionen im Stadtmuseum haben sich wieder viele Kinder beteiligt. Trotzdem mussten zwei Termine abgesagt werden, da sich an manchen Tagen die Veranstaltungen gestaut haben. Gut besucht waren auch die Aktionen des ASV Fronberg und der Klardorfer Falken. Mohlers Dank galt den Eichhornschützen Kronstetten, die sich mit fünf Aktionen beteiligten und dem Jugendtreff, der das Heft gestaltete. 14 Mitgliedsgruppen haben sich beim Ferienprogramm eingebracht. "Wir bewegen alle etwas und holen die Kinder und Jugendlichen von der Straße", brachte Mohler das Engagement der ARGE auf einen Nenner. Denn jeder Verein gehe unter, wenn er keinen Nachwuchs habe.

Inzwischen stehen auch die neuen Förderrichtlinien der Stadt. Die wesentlichen Neuerungen: Für die Teilnahme an der Vollversammlung gibt es zukünftig 50 Euro. Die ARGE muss die Pauschale beim Bürgerfest von 100 Euro an die teilnehmenden Vereine vom Jahreszuschuss übernehmen. Für die Teilnahme am Ferienprogramm gibt es pauschal 50 Euro pro Veranstaltung. Bei mehrtägigen Veranstaltungen ab den zweiten Tag jeweils um 30 Euro mehr. Alle Zuschussanträge müssen bis zum 31. Dezember eingereicht sein.

Zuschuss von der Stadt

Das Ferienprogramm werde weiterhin vom Jugendtreff gestaltet. Meldeschluss ist am 31. Januar. Für ihre Tätigkeiten erhält die ARGE 2015 einen Zuschuss von 25 000 Euro von der Stadt. Ihr Dank galt Oberbürgermeister Andreas Feller und dem Stadtrat sowie allen Helfern und Mitwirkenden.

Viel Lob gab es von Oberbürgermeister Andreas Feller. "Diese Arbeit ist nicht selbstverständlich", sagte er.Er freue sich, so viele engagierte und ehrenamtliche Helfer bei der ARGE zu wissen. Die neuen Förderrichtlinien seien beschlossen und werden demnächst an die Mitgliedsvereine der ARGE gesendet. Auch werde die Stadt die ARGE weiter unterstützen.

Vorsitzende Roswitha Mohler, Stellvertreter Florian Weber und Oberbürgermeister Andreas Feller nahmen die Ehrung für langjährige Tätigkeit im ARGE-Vorstand vor.

Für zehn Jahre wurden Rosemarie Ziegler und Willi Frank, für 25 Jahre wurden Georg Spandl und Roswitha Mohler ausgezeichnet. Mit einem Präsent verabschiedet wurden Paul Eichinger, Rosemarie Ziegler und Sarah Jäger.
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