Arbeitslosigkeit steigt im November leicht an - Nachfrage nach Fachkräften weiterhin groß
Mehr Hartz-IV-Empfänger im Landkreis

Lokales
Schwandorf
28.11.2014
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Als "weiterhin stabil" bezeichnet der Chef der Agentur für Arbeit, Joachim Ossmann, den Arbeitsmarkt im Bezirk Schwandorf. Im Landkreis ohne den Bereich Oberviechtach waren zum Stichtag im November rund 2180 Personen arbeitslos gemeldet, 80 Personen oder 3,9 Prozent mehr als im Vormonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat stieg die Zahl der arbeitslos gemeldeten Personen um rund zwei Prozent an. Das teilte die Agentur mit.

Im Laufe des Novembers meldeten sich rund 810 Arbeitnehmer neu oder erneut arbeitslos, knapp 100 Personen mehr als im November des Vorjahres. Die Arbeitslosenquote stieg von 2,8 Prozent im Oktober auf 3,0 Prozent im November. Vor einem Jahr lag die Arbeitslosenquote im November bei 2,9 Prozent.

"Trotz geopolitischer Risiken und eingetrübten Konjunkturaussichten blieb der Arbeitsmarkt weiterhin stabil. Dazu trugen die Herbstbelebung der vergangenen Wochen und die auf gutem Niveau liegende Nachfrage nach Arbeitskräften bei. In den letzten Monaten pendelte sich die Arbeitslosigkeit auf dem Niveau des Vorjahres ein. Die Rechtskreise entwickelten sich dabei unterschiedlich.

So ist die Zahl der arbeitslosen Menschen im Bereich der Arbeitslosenversicherung (SGB III) leicht zurückgegangen. In der Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGB II) hingegen, ist die Zahl der Bezieher von Arbeitslosengeld II (im allgemeinen "Hartz IV" genannt, Anm. der Red.) im Landkreis Schwandorf leicht angestiegen", sagte der Leiter der Agentur für Arbeit Schwandorf, Joachim Ossmann. Allgemein verfügen die Betriebe in den arbeitsmarktprägenden Wirtschaftszweigen über eine solide Auftragssituation. Mit unterschiedlichem Gewicht in den Branchen ist insgesamt der Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften weiterhin hoch. Hierzu zählen der Sozial- und Pflegebereich, der industrielle Fertigungsbereich, das Handwerk sowie der Handel und die Logistikbrachen.

Insgesamt meldeten Betriebe im Laufe des Berichtsmonats rund 310 sozialversicherungspflichtige Stellen neu zur Besetzung, 30 Angebote weniger als im November des vergangenen Jahres.
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