Asylbewerber arbeiten als Hilfskräfte im Seniorenheim - Wackersdorf nun belegt
Unterstützung in der Küche

Küchenchefin Marion Schuss (rechts) ist mit ihren Hilfskräften Amarildo Sulka und Ali Spartak (von links) sehr zufrieden. Bild: rid
Lokales
Schwandorf
01.09.2015
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Seit vier Wochen arbeiten Amarildo Sulka und Ali Spartak im Elisabethenheim und helfen dort dem Küchenpersonal. Sehr zur Freude von Küchenchefin Marion Schuss, die die Asylbewerber aus Albanien gut gebrauchen kann: zum Reinigen der Kessel und zur Essensvorbereitung.

"Die beiden sind sehr diszipliniert und achten auf Hygiene", lobt auch Heimverwalter Egon Gottschalk bei einer Pressekonferenz den Einsatz der Flüchtlinge. Er weist ausdrücklich darauf hin: "Sie ersetzen keine Arbeitskräfte, sondern ergänzen nur unser Personal". Im Elisabethenheim und im Marienheim Schwandorf arbeiten derzeit zwölf Asylbewerber 20 Stunden in der Woche. Für 1,05 Euro in der Stunde, die sie zusätzlich zum regulären Barbetrag erhalten. Die Hilfskräfte kommen in der Küche, im Garten und in der Wäscherei zum Einsatz. "Wir sind sehr zufrieden", versicherte Amerildo Sulka auf Englisch. "Die Leute sind sehr nett hier".

Unterdessen ist die Flüchtlings-Notunterkunft in Wackersdorf belegt. Am Freitag zogen 170 Asylbewerber aus der Turnhalle des Burglengenfelder Johann-Michael-Fischer-Gymnasiums in eine entsprechend umgebaute Produktionshalle an der Knappenstraße. Dort werden die Asylbewerber bleiben, bis sie auf Wohnungen und Häuser verteilt werden. Wann das sein wird, steht laut Landratsamt noch nicht fest. (Innenteil)
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