Auch überregional anerkannt

Die Vertreter der kulturellen Einrichtungen erstatteten den Mitgliedern des Kulturausschusses Bericht. Mit von der Partie waren (sitzend von links) Irene Duscher, Gerlinde Knobloch, OB Andreas Feller und Susanne Lehnfeld sowie Eva-Maria Keil, Franz-Xaver Huber, Erhard Sailer, Andrea Lamest, Werner Robold und Susanne Grießhammer (stehend von links). Bild: rid
Lokales
Schwandorf
28.02.2015
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Von der Bibliothek und dem Künstlerhaus über die Felsenkeller bis hin zum Jugendtreff, um nur einige zu nennen, reicht die Palette der kulturellen und freizeitlichen Einrichtungen. Nun wurden positive Bilanzen vorgelegt. Ein zentrales Hotel täte aus touristischer Sicht gut.

Bei der Sitzung des Kulturausschusses am Mittwoch im Rathaus trugen die Leiter der kulturellen Einrichtungen in der Stadt ihre Berichte vor. Kulturamtsleiterin Susanne Lehnfeld zog Bilanz für die Stadtbibliothek, die im vergangenen Jahr 270 000 Entleihungen verzeichnete. Die 3741 Nutzer hatten 64 500 Medien zur Auswahl. 2014 stellte sich die Bücherei dem Ranking der deutschen Bibliotheken und landete dabei unter den besten 50 in Deutschland.

Die Leiterin des "Oberpfälzer Künstlerhauses", Andrea Lamest, verzeichnete im vergangenen Jahr 6000 Gäste. Für die internationalen Stipendien habe man 2014 Ungarn neu hinzugewonnen, mit Serbien stehe sie momentan in Kontakt. Die Ausschussmitglieder beschlossen, den Eintritt für die Ausstellungen an Wochentagen von 75 Cent auf einen Euro zu erhöhen. An Sonntagen bleibt der Eintritt frei. Auf ein "ereignisreiches Jahr mit sechs Konzerten und 14 Kursen" blickte Jugendtreff-Leiterin Susanne Grießhammer zurück. Ihre Einrichtung beteiligte sich ferner an 30 Veranstaltungen des "Netzwerks Jugendarbeit Schwandorf". Außerdem unterstützte der Jugendtreff die Aktionen des Jugendbeirats.

109 Stadtführungen

Die 20 Veranstaltungen im Kulturfelsenkeller an der Fronberger Straße besuchten im vergangenen Jahr 1767 Gäste. Leiter Werner Robold verzeichnete Einnahmen von 24 311 Euro und konnte damit die Gagen für die Künstler von 22 706 Euro leicht finanzieren. An den 513 Felsenkellerführungen nahmen 11 189 Besucher teil. Beim "Tag des Denkmals" zählte das Tourismusbüro 890 Teilnehmer. Das Angebot von 109 Stadtführungen nahmen 1826 Leute wahr. Unter dem Strich blieb ein kleines Kostendefizit. Die jährlichen Übernachtungszahlen in Schwandorf pendeln sich mittlerweile bei rund 40 000 ein. "Es fehlt nach wie vor ein zentrales Hotel in der Stadt", bedauerte Büroleiterin Irene Duscher. Die Leiterin des Stadtmuseums, Eva-Maria Keil, blickte auf drei Sonderausstellungen, zahlreiche Vorträge, museumspädagogische Workshops, Themen- und Aktionstage sowie Führungen mit über 2000 Besuchern zurück. Für die Volkshochschule zogen Vorsitzender Franz-Xaver Huber und Geschäftsführer Erhard Sailer Bilanz.

Für die Kurse meldeten sich im vergangenen Jahr 4159 Teilnehmer an. Hinzu kamen Sondermaßnahmen wie die "Schwandorfer Tage der Sprache" (349 Teilnehmer) und "Schwandorf liest" (198 Teilnehmer). Ferner gab es Kooperationsveranstaltungen mit Schulen, dem "Lokalen Bündnis für Familie" und der "Psychosozialen Arbeitsgemeinschaft".
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