Auffahrunfall auf der A 93 - Großeinsatz für den Rettungsdienst
Familie verunglückt: Fünf Verletzte

Der Rettungsdienst rückte nach dem Auffahrunfall mit einem Großaufgebot aus, um den Beteiligten noch direkt auf der Autobahn Hilfe zu leisten. Bild: bk-media
Lokales
Schwandorf
30.03.2015
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Zu einem Auffahrunfall kam es am Samstag gegen 13.45 Uhr auf der A 93 zwischen den Anschlussstellen Schwandorf-Nord und Schwandorf-Mitte. Aus bisher unbekannter Ursache war die 38-jährige Fahrerin eines Renault Megan auf der rechten Fahrspur der Autobahn auf einen Suzuki Ignis aufgefahren, der mit einer dreiköpfigen ungarischen Familie besetzt war. Der Suzuki schleuderte daraufhin nach links auf die Überholspur, wobei er auf die Beifahrerseite kippte, bevor er wieder auf den Rädern zum Stehen kam.

Dabei wurden die drei Insassen - der 26 Jahre alte Vater, die 28-jährige Mutter und ihre vierjährige Tochter - leicht bis mittelschwer verletzt. Die beiden Insassen des Renault, zwei Frauen im Alter von 61 und 38 Jahren, erlitten leichte Verletzungen. Alle fünf Unfallbeteiligten wurden nach der Versorgung durch den Rettungsdienst in Krankenhäuser nach Schwandorf und Amberg gebracht.

Der Rettungsdienst des Roten Kreuzes war mit insgesamt zehn Fahrzeugen, darunter fünf Rettungswägen, vor Ort. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab und reinigte die Fahrbahn. Anfangs musste für die Rettungsmaßnahmen die Autobahn in Richtung Regensburg rund 40 Minuten komplett gesperrt werden. Nachdem die Feuerwehr den Suzuki auf den Standstreifen geschleppt hatte, konnte bis zur Bergung der Fahrzeuge durch den Abschleppdienst der Verkehr an der Unfallstelle vorbei geleitet werden. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 10 000 Euro. Die Unfallaufnahme erfolgte durch Beamte der Autobahnpolizeistation Schwandorf.
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