Autofahrerin schwer verletzt - Gutachter an der Unfallstelle
Gleich zwei Laternen geknickt

Das Auto einer jungen Frau wurde nach dem Zusammenprall auf der Wackersdorfer Straße auf einen Zaun katapultiert. Bild: Götz
Lokales
Schwandorf
05.12.2014
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Die Szenerie war genauso skurril wie der Unfallhergang. Im Scheinwerferlicht der Schwandorfer Feuerwehr standen in der Nacht zum Freitag nach einem Zusammenstoß zwei völlig demolierte Autos auf der Wackersdorfer Straße. Der Zustand der Wracks ließ Schlimmes befürchten.

(ggö) Die beiden beteiligten Autos waren nach ersten Erkenntnissen am Freitag gegen 0.35 Uhr stadteinwärts unterwegs. Auf Höhe der TSV-Halle rammte ein 64-jähriger, aus Amberg stammender Mann, das vor ihm fahrende Auto. Der rote Kleinwagen wurde von einer 26-jährigen Schwandorferin, gesteuert. Die Wucht des Aufpralls war so stark, dass das Auto der Frau um die eigene Achse gedreht wurde und mit der linken Seite unmittelbar hinter der Fahrertür, gegen eine Straßenlaterne krachte. Der Betonmast knickte um, das Auto wurde rückwärts über den Radweg auf einen Gartenzaun katapultiert.

Der silberne Wagen des Unfallverursachers drehte sich durch die Kollision ebenfalls und rammte mit dem Heck ebenfalls einen Lichtmast. Der knickte ebenfalls, fiel um und landete auf dem Dach des Wagens, der quer auf der Fahrbahn liegen geblieben war.

Die junge Frau wurde in ihrem Auto eingeklemmt. Rettungssanitäter versorgten sie bereits in ihrem Auto, bis die Feuerwehr die Tür abgetrennt und sie aus dem Wrack ihres Wagens befreit hatte. Sie musste mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus St. Barbara gebracht werden. Der Unfallverursacher kam zur Beobachtung ebenfalls ins Krankenhaus, blieb aber war weitgehend unverletzt.

Die Wackersdorfer Straße war von Trümmern, Reifenteilen und Glassplittern übersät, auch Flüssigkeiten traten aus den völlig demolierten Wracks aus. Die Feuerwehr kümmerte sich auch darum. Die Polizeibeamten am Unfallort brauchten einige Zeit, bis sie den Hergang rekonstruieren konnten. Auch ein Sachverständiger wurde hinzugezogen.

Für Stunden musste die Straße komplett gesperrt werden, die Feuerwehr leitete den Verkehr um. Auch ein Fachmann der Energieversorgung musste herbeigerufen werden, um die Lichtmasten vom Stromnetz zu nehmen. Den Sachschaden an den beiden Wagen und den Straßenlaternen schätzte die Polizei auf rund 30 000 Euro. (Seite 25)
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