Bauausschuss beschließt Gestaltung
Gruft noch zu haben

Lokales
Schwandorf
09.07.2015
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Für die Nutzung der Fröhler-Gruft ist eine Lösung gefunden. Nachdem sich Hauptausschuss und Stadtrat mit der kleinen Grabkapelle auf dem städtischen Friedhof beschäftigt haben, hat sich nun der Bauausschuss auf eine Gestaltung geeinigt.

Verwalter einig

Sachgebietsleiter Reinhard Schuß hatte bei der Sitzung am Dienstag vier Vorschläge im Gepäck. Die Friedhofsverwalter aus den Fraktionen hatten sich bei einem Ortstermin schon einen Vorschlag favorisiert. Er sieht vor, dass in den Boden der kleinen Kapelle 16 Urnengräber eingelassen werden. Pro Grabstelle sollen möglichst vier Urnen übereinander Platz finden. Ob das klappt, ist laut Schuß noch nicht ganz klar und richtet sich nach dem Untergrund. Das Innere der Gruft könnte dann erhalten bleiben, samt Kreuz und Gedenktafeln. Der Umbau wird etwa 10 000 Euro kosten, pro Grabstelle würden dann Kosten von etwa 1300 Euro auf zehn Jahre fällig. Der Bauausschuss billigte die Planung einstimmig. Über die Gebühren muss der Stadtrat entscheiden. Die Fröhler-Gruft erinnert an die "Maurer-Dynastie".

Frist läuft bis 14. Juli

Die Familie hatte die Gruft aufgegeben, sie fiel an die Stadt zurück. Momentan läuft noch eine Ausschreibungsfrist. Wer die Gruft komplett im jetzigen Zustand übernehmen will, kann sich noch bis 14. Juli bei der Stadt melden. Bewerbungen seien aber bislang noch keine eingegangen, sagte Schuß.
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