Bayerisches Rotes Kreuz bildet aus - Direktor Alfred Braun: "Stellenmarkt ist leer gefegt"
Pfleger und Erzieher dringend gesucht

Lokales
Schwandorf
07.10.2014
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Zwölf Frauen und Männer begannen am 1. September eine Ausbildung beim Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes, "dem größten Dienstleister im Landkreis Schwandorf in dieser Branche", wie Direktor Alfred Braun bei der Vorstellung der Neulinge betonte. Damit liege die Ausbildungsquote jetzt bei gut sechs Prozent. Auch Personalchefin Sabine Dagner, Kindergartenleiterin Bianca Achatz (Bruck), Pflegedienstleiterin Theresia Richthammer (Nabburg), Heimleiter Peter Viehauser (Burglengenfeld), Rettungsdienstleiter Joachim Seeliger und Personalratsmitglied Markus Kleber (Schwandorf) hießen am Dienstag die neuen Auszubildenden willkommen.

Die Ausbildung erfolgt in den Berufen Rettungsassistent, Erzieherin und Altenpfleger. "Vor allem bei den Pflege- und Erzieherberufen brauchen wir dringend Nachwuchs", betonte Direktor Alfred Braun, da sei der Stellenmarkt "leer gefegt". Ab 2015 gibt es eine Neuerung. "Dann bilden wir auch Notfallassistenten an", kündigte Alfred Braun an. Dies sei nochmals eine Steigerung im Vergleich zum Rettungsassistenten. Die Ausbildung dauere drei Jahre und beinhalte vertieftes medizinisches Wissen. Allen Auszubildenden stellte der BRK-Direktor eine spätere Übernahme in Aussicht. Und noch mehr: "Jeder Lehrling mit einem guten Abschluss bekommt am Ende eine Prämie von 400 Euro". Zum Rettungsassistenten lassen sich Felix Fenchl, Liesel Geissler, Philipp Ober, Marina Obermeier und Carolin Zwack ausbilden. Erzieherinnen wollen Sandra Herrmann und Hannah Efferz werden. Ihre Ausbildung zum Altenpfleger begannen Siegfried Bauer, Peggy Lück, Sandra Schwarzbauer, Elisabeth Meinelt und Franz Vögerl.
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