BBV-Bildungswerk informiert - "Positive Streitkultur" zwischen Generationen wichtig
Hofübergabe: Das "Wie" ist wichtig

Lokales
Schwandorf
01.12.2014
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Rechtlich lasse sich eine Hofübergabe gut regeln, sagt Klaus Hirn, bei den zwischenmenschlichen Beziehungen dagegen sei das viel schwieriger. Bei einem Seminar des BBV-Bildungswerkes am Freitag im Tierzuchtzentrum betonte der geschäftsführende Bildungsreferent der Katholischen Landvolkbewegung (KLB) vor 100 Teilnehmern die Bedeutung einer "positiven Streitkultur".

Konflikte zu lösen sei unabdingbar für ein Zusammenleben der Generationen, so der Referent, es komme aber immer auf das "Wie" an. Im Streit sieht der Bildungs- und Pastoralreferent die Chance für eine neue, positive Entwicklung. Gerade dann, "wenn die Beteiligten das Gefühl haben, es geht nichts mehr nach vorne und nichts mehr nach hinten", sagte der Referent.

Nicht "hineinfressen"

Vergleichbar einem Schlepper, der auf dem Feld eingesunken ist. Die Probleme "in sich hineinzufressen" sei die schlechteste Lösung, so Klaus Hirn. Er weiß aber auch, welche Überwindungskraft es gerade älteren Menschen koste, sich zu artikulieren, ohne den anderen zu beleidigen. Rechtsanwalt Hermann Schopf, Jurist an der BBV-Hauptgeschäftsstelle, stellte verschiedene rechtliche Wege der Hofübergabe vor. Die Sozialreferentin des Bayerischen Bauernverbandes, Doris Hüttenkofer, beschäftigte sich mit der "sozialen Sicherheit der Hofübergeber".

Versicherungsfragen

Mit steuerlichen und versicherungstechnischen Auswirkungen einer Hofübergabe befassten sich die Vertreter der BBV-Beratungsdienste, Johann Kreckl und Josef Ram.
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