Bei Modelleisenbahn-Ausstellung auch Neuheiten präsentiert - OB outet sich als großer Fan
Die Technik schreitet zügig voran

Modelleisenbahnen verbinden Generationen. Die Ausstellung in der Oberpfalzhalle war am Sonntag am Besuchermagnet für Alt und Jung. Bild: rid
Lokales
Schwandorf
10.11.2014
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Die zweite Modelleisenbahn-Ausstellung am Sonntag in der Oberpfalzhalle wartete mit aktuellen Messeneuheiten auf. So präsentierte Hersteller "Merklin" den Nachbau der Schnellzug-Dampflok S 2/6, die Anfang des vorigen Jahrhunderts produziert wurde und als Original im Nürnberger Verkehrsmuseum steht. Das Modell der 155 km/h schnellen Lok kommt in diesen Monaten in den Handel und kostet rund 450 Euro. Am Sonntag war ein Exemplar bereits in Schwandorf zu sehen.

Ein Blickfang war auch die Diesellokomotive der Baureihe V 36, die die Deutsche Bahn nach dem Zweiten Weltkrieg zum Einsatz brachte. Die historischen Modelle werden heute mit neuester digitaler Technik gesteuert und reagieren sogar auf Kommandos aus dem I-Pad und I-Phone. "In der digitalisierten Welt der Miniatureisenbahnen gibt es nahezu unbegrenzte Möglichkeiten", betonte Ausrichter Waldemar Aumiller. Die heutigen Loks seien vollgepackt mit Elektronik, Soundgeneratoren und Heizelementen für die Dampferzeugung. Darüber hinaus gebe es auch vorprogrammierte Abläufe wie das An- oder Abkuppeln von Waggons und Fahrszenarien mehrerer Züge.

Weite Anreise

Als begeisterter Modelleisenbahn-Sammler outete sich Oberbürgermeister Andreas Feller. Er bestellte kürzlich die Dampflokomotive BR 53 DB Epoche III und ließ sie sich bei seinem Besuch am Sonntag von Waldemar Aumiller aushändigen. Der Händler mit einem Ladengeschäft am Marktplatz war der Organisator der Ausstellung und nannte den Verlauf im Gegensatz zur Premiere vor zwei Jahren "eher durchwachsen". "Das Interesse war diesmal deutlich geringer", so seine Bilanz. Dennoch drängten vor allem in den Nachmittagsstunden mehrere Hundert Besucher in die Oberpfalzhalle, darunter viele Familien mit Kindern. Während der Messe bot Waldemar Aumiller auch Zubehör und Gleisanlagen in den gängigen Spurweiten an. Die Besucher kamen aus einem Umkreis von rund 100 Kilometern.
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